Heimattage Sinsheim zu Gast
Baden-Württemberg Tag in Winnenden

Bild (Stadtmarketing): Aufeinandertreffen auf dem Baden-Württemberg-Tag in Winnenden mit Innenminister Thomas Strobl und Ehrengästen am Stand der Heimattage Sinsheim.
Der Baden-Württemberg Tag in Winnenden läutete das Heimattagejahr 2019 für die Stadt im Rems-Murr-Kreis ein. Über 20.000 Besucher haben ein ereignisreiches Wochenende erlebt.
Der Baden-Württemberg-Tag ist im Rahmen der jährlich an einem anderen Ort im Ländle stattfindenden Heimattage eine einzigartige Gelegenheit für Unternehmen und Institutionen, ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen.
Das Team der Heimattage Sinsheim war mit von der Partie und hat schon einmal kräftig die Werbetrommel für die Heimattage im kommenden Jahr in Sinsheim gerührt. Besucher, die bei ihrem Bummel durch die Winnender Innenstadt am Stand der Heimattage Sinsheim ankamen, wurden von Ines Kern, Jessica Erhart, Johanna Barth und Oberbürgermeister Jörg Albrecht herzlich begrüßt und zu den Heimattagen 2020 nach Sinsheim eingeladen.
Auch Innenminister Thomas Strobl und weitere Ehrengäste schauten bei ihrem Rundgang bei den Sinsheimern vorbei.
30 Jahre Städtepartnerschaft mit Barcs
Eine Stele für Barcs

Bild (Stadt Sinsheim): Berno Zwosta gestaltet mit Schülern eine Stele als Symbol der Freundschaft und Städtepartnerschaft zwischen Barcs und Sinsheim.
Der Sinsheimer Künstler Berno Zwosta hat mit den Sinsheimer Schülern Alya und Cherin Dietz, Simon Riedlberger und Tibor Hochmuth eine bunte Stele für die ungarische Partnerstadt Barcs gestaltet. Die fertige Stele wartet nun darauf, vom Vorsitzenden des Freundeskreis Barcs zum Stadtfest nach Barcs transportiert und aufgestellt zu werden.
Zwosta hat sich für seinen Entwurf intensiv Gedanken gemacht. Die Städtepartnerschaft zwischen Sinsheim und Barcs ist im Fluss und beide Städte liegen an einem Fluss. Die eine an der Drau, die andere an der Elsenz. Die Einwohner beider Städte sind auf dem Weg der Freundschaft und Städtepartnerschaft und somit ist die Städtepartnerschaft im Fluss und auf dem Weg.
Dieser Weg wird als Spirale und Band auf der Vorder- und Rückseite geschlungen. Zur Städtepartnerschaft gehört auch eine visuelle Verbindung, nämlich zu sehen, was es an Schönheiten in der anderen Heimat gibt. Ebenso muss das Herz dabei sein. In Sinsheim und Barcs gibt es Weinberge. Somit kommt als weitere sinnliche Wahrnehmung das Schmecken dazu und somit der gemeinsame Genuss der jeweiligen kulinarischen Köstlichkeiten.
Während der Heimattage in Sinsheim im kommenden Jahr 2020 wird eine Stele für Sinsheim als Gemeinschaftsprojekt von Sinsheimer, Barcser und Longuéer Schülern am Fohlenmarkt-Wochenende gestaltet. Dann steht in beiden Partnerstädten eine bunte Stele zum 30 jährigen Partnerschaftsjubiläum, als Symbol für den weiteren Weg, den Fluss gelebter Städterpartnerschaften, gestaltet von Kindern und Jugendlichen für die Zukunft.
Hoffenheim Ost surft ab sofort mit Highspeed im Internet
Hoffenheim Ost surft ab sofort mit Highspeed im Internet
450 Haushalte mit schnellem Internet versorgt 
Bildunterschrift: (Von li): Per Knopfdruck durch Ortsvorsteher Karlheinz Hess, Thomas Häusel (Operativer Leiter fibernet rn), Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Peter Mülbaier (Geschäftsführer fibernet rn), Matthias Hermann und Giacomo Stifanelli (beide NetCom BW) gibt es ab sofort Highspeed.
Die Anwohner und Gewerbetreibenden von Hoffenheim Ost können sich über eine leistungsfähige Internetverbindung freuen! Rund 450 Haushalte können ab sofort mit Highspeed-Internet versorgt werden.
Durch den symbolischen Druck auf den Buzzer wurde das Breitbandnetz am Dienstag, 7. Mai 2019, von Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht, sowie Vertretern der NetCom BW und des Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar, offiziell in Betrieb genommen.
Im Rahmen des Ausbauprojekts des Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar, fibernet.rn, gemeinsam mit der Gemeinde wurde die Hoffenheim-Ost mit der FTTC-Technologie (Fiber to the Curb) sowie der FTTB- Technologie (Fiber to the Building) ausgebaut.
Bei der Anbindung mit der FTTC-Technik wird der Verteilerkasten mit Glasfaser angeschlossen. Die sogenannte „letzte Meile“ bis ins Gebäude wird durch die bestehende Kupferleitung realisiert.
Bei dieser Technik sind Internetgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s möglich. Bei der FTTB- Technologie sind sogar Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s buchbar, da der Glasfaseranschluss direkt bis ins Haus führt.
Die FTTC-Anbindungen in Hoffenheim Ost sind vollständig fertiggestellt – FTTB folgt in Kürze. „Längst ist ein leistungsfähiger Breitbandanschluss ein maßgebliches Kriterium für die Standortwahl von Unternehmen sowie Privatpersonen geworden“, erklärt Matthias Hermann von der NetCom BW. Die NetCom BW betreibt im Rhein-Neckar-Kreis und somit auch in Hoffenheim das Breitbandnetz und bietet sowohl Gewerbekunden Betreuung rund um die Sparten Internet als auch Privatkunden Highspeed-Internet, Internettelefonie und IPTV an.
Ein weiterer Provider, die Firma overturn technologies GmbH bietet mit ihrem Produkt AvioDSL auf dem Zweckverbandsnetz ebenfalls Telekommunikationsdienstleistungen an. Im April 2019 fanden in Hoffenheim bereits zwei Beratungen und Informationsveranstaltungen statt. Bürger und Interessenten erhalten weitere Informationen zu den Produkten und Tarifen.
Die NetCom BW erteilt sie unter www.netcom-bw.de und durch den NetCom BW-Vertriebspartner DynaXess GmbH, Amselstraße 10, 68307 Mannheim, Tel. 0621/44595913, Mobil 0177/8643322 und 0176/20908976 oder
Informationsveranstaltung zum Thema „Hoffnungshaus Kraichtal“ im Foyer der Eisenhutschule Unteröwisheim
Informationsveranstaltung zum Thema „Hoffnungshaus Kraichtal“ im Foyer der Eisenhutschule Unteröwisheim.
Ziel: „Bezahlbaren Wohnraum für Einheimische und Geflüchtete gleichermaßen schaffen“

Allumfassend informiert wurde die interessierte Öffentlichkeit zum Projekt „Hoffnungshaus Kraichtal“ im Foyer der Eisenhutschule Unteröwisheim.
Kraichtal (sn). Es gibt sie in Leonberg, Esslingen, Schwäbisch Gmünd, Bad Liebenzell und Sinsheim: die sogenannten Hoffnungshäuser. Sie sind Sinnbild für „Interkulturelles Leben“, „Lebendige Hausgemeinschaft“ und „Preisgünstigen Wohnraum“. Kurzum: Mit diesen Einrichtungen hat die Hoffnungsträger Stiftung ein innovatives Konzept für die Integration von Geflüchteten entwickelt, das inzwischen bundesweit auf großes Interesse gestoßen ist.
So auch in Kraichtal, denn für die Kommune mit den neun Stadtteilen ist in puncto Anschlussunterbringung die maximale Auslastung städtischer und angemieteter Immobilien zwischenzeitlich erreicht. Zudem steigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum seit Jahren stetig an. „Das Angebot für integratives Wohnen von Geflüchteten und Deutschen ist eingebettet in ein breites lokales Netzwerk ehrenamtlichen Engagements.
Es trägt dazu bei, dass neu nach Kraichtal gekommene Menschen schnell heimisch werden und ein eigenständiges Leben führen können“, führte Bürgermeister Ulrich Hintermayer zu Beginn des Informationsabends am Montag, 6. Mai, einleitend aus. Er betonte dabei ausdrücklich, dass das Hoffnungshaus nicht ausschließlich für Geflüchtete zur neuen Heimat werden soll, sondern im Besonderen auch für Einheimische gedacht ist.
„Ein Hoffnungshaus sorgt für Verständigung, fördert Integration und schafft günstigen Wohnraum für Einheimische und in der jüngeren Vergangenheit zugewanderte Personen. Und das alles unter einem Dach“, berichtete das Stadtoberhaupt. Gemeinsam mit Angelika Röhm von der Hoffnungsträger-Stiftung und Thorsten Blatter, Architekt der Stiftung (Büro andOFFICE), stellten Mitarbeiter der Stadtverwaltung Kraichtal das fortgeschriebene Gesamtkonzept der Öffentlichkeit erneut vor: „Ziel des Hoffnungshauses ist es, Geflüchtete auf dem Weg in ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat zu begleiten.“
Ein Hoffnungshaus wird von einer professionellen Leitung koordiniert und das Zusammenleben von allen Bewohnern gemeinsam gestaltet. Je nach Standort und Ressourcen gibt es zusätzliche begleitende Angebote im Bereich der Sozialarbeit, Sprachförderung, Arbeitsmarktintegration und Gemeinwesenarbeit, wie zum Beispiel Sprachkurse, Nähkurse und gemeinschaftsstiftende Aktionen.
Öffentlichkeit frühzeitig am Bebauungsplanverfahren „Am Gaisberg“ in Unteröwisheim beteiligt
Nicht nur die Verantwortlichen der Stadt Kraichtal halten große Stücke auf die Kooperation, auch eine sehr große Mehrheit des Kraichtaler Gemeinderats sowie eine Vielzahl ehrenamtlich in diesem Bereich engagierter Kraichtalerinnen und Kraichtaler tragen dieses zukunftsweisende Projekt mit. Zuletzt war Mitte April in öffentlicher Ratssitzung der zur Realisierung notwendige Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans „Am Gaisberg“ in Unteröwisheim gefasst worden.
Der Informationsabend wurde nicht zuletzt dazu genutzt, um gemeinsam mit den rund 50 erschienenen Bürgerinnen und Bürgern den Vorentwurf des Bebauungsplans im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung zu erörtern. Sarah Thull, Sachgebietsleiterin der Stadtentwicklung Kraichtal, rückte dabei die Planung in den richtigen Kontext: „Das Vorhaben unterstützt das Gesamtrahmenkonzept Unteröwisheim Nordwest. In der Gemeinderatssitzung vom 25. Juli 2018 war die Verwaltung beauftragt worden, die technische Planung zur Anbindung des nordwestlichen Ortsteils an den westlichen Ortseingang von Unteröwisheim, analog dem städtebaulichen Rahmenplan „Unteröwisheim Nordwest“, parallel zum Vorhaben Hoffnungshaus, anzugehen.“
Der Bürgermeister wies in diesem Zusammenhang erneut ausdrücklich darauf hin, dass das Vorhaben Hoffnungshaus und die westliche Anbindung gemäß des Rahmenkonzepts parallel angegangen werden, die Realisierungszeiträume beider Projekte jedoch deutlich auseinander ragen werden. Im Ergebnis wird das Vorhaben Hoffnungshaus einige Zeit vor der Realisierung der westlichen Anbindung entstehen.
Bauvorhaben „Hoffnungshaus“
Bereits in den Gemeinderatssitzungen am 27. Juni 2018 und 25. Juli 2018 war die Bebauung mit drei Gebäuden auf dem Grundstück 874/15 vorgestellt worden. Aufgrund der Resonanz aus dem Gemeinderat und der Bevölkerung haben sich die Hoffnungsträger-Stiftung und die Stadtverwaltung intensiv über das Maß der Bebauung an diesem Standort unterhalten. Im Resultat sollen nun zwei Gebäude mit insgesamt 16 Wohnungen, inklusive Spielmöglichkeit, PKW-Stellplätzen, Fahrradstellplätzen und Abfallsammelanlage, errichtet werden.
Hierfür wird auch nur ein Teil des städtischen Grundstücks an die Hoffnungsträger-Stiftung veräußert. Der westliche Teil, circa 787 Quadratmeter, bleibt zunächst im städtischen Besitz. Die Stadtverwaltung geht so auf die Rückmeldungen der Bevölkerung ein und sammelt mit einer reduzierten Bebauung (zwei anstatt drei Gebäude) am Standort erste Erfahrungen.
Bei positiver Entwicklung am Standort wäre auf der Restfläche die Bebauung mit einem dritten Hoffnungshaus weiterhin möglich. „Es wird möglich sein, zu gegebener Zeit hierüber mit der Hoffnungsträger-Stiftung und der Bevölkerung Kraichtals ins Gespräch zu kommen“, merkte das Stadtoberhaupt an. Die nächste Offenlage des Bebauungsplans ist im Zeitraum Herbst/Winter 2019 vorgesehen.
„Nicht nur ein Dach über dem Kopf liefern, sondern ein Zuhause geben“
Die dreigeschossigen Gebäude werden in nachhaltiger Holzbauweise mit qualitativ hochwertiger Ausstattung und einem Flachdach errichtet. Hierzu kann die Hoffnungsträger-Stiftung mittlerweile mehrere Auszeichnungen, unter anderem des Landes Baden-Württemberg, aufweisen.
„Aufgrund der nach Norden ansteigenden Topographie des Gebietes fügt sich eine dreigeschossige Bebauung in die Umgebung ein“, erläuterte Architekt Thorsten Blatter das modulare Baukastensystem, das bereits an vielen Standorten erfolgreich umgesetzt wurde. Die Errichtung kann in einem relativ geringen Zeitraum von sechs bis acht Monaten abgeschlossen werden. „Zudem wird mit dieser Bauweise ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, so Blatter weiter, der einen beispielhaften Grundriss einer Wohneinheit mittels Powerpoint präsentierte.
Es wird ein Mix aus Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen entstehen. Im Anschluss an die baulichen Ausführungen nahm Angelika Röhm die Anwesenden mit „auf eine Reise in ein Hoffnungshaus“. Sie selbst wohnt gemeinsam mit ihrer Familie im Leonberger Objekt und konnte so - sehr anschaulich – deutlich machen, worauf es im Alltäglichen bei dieser Wohnform ankommt. „Integratives Wohnen macht Fremde zu Freunden“, brachte es Röhm auf den Punkt und ergänzte, dass „das Wohnen im Hoffnungshaus nichts mit einem gängigen Mietshaus gemein hat. Vielmehr kann es mit einem Mehrgenerationenhaus verglichen werden“.
Im Schnitt verbringen die Bewohner vier Jahre im Hoffnungshaus, bevor sie weiterziehen. In allen Objekten gibt es ein sogenanntes „Leitungspaar“, das Ansprechpartner für die Menschen vor Ort ist und Hilfestellung im täglichen Leben gibt. Aus den Reihen der interessierten Öffentlichkeit schlossen sich nach den informativen Fachvorträgen zahlreiche Fragen an, die unter anderem Themen wie mögliche Lärmbelästigungen, Religionsvielfalt, Mietpreise, Barrierefreiheit, Kostenbeteiligung der Stadt Kraichtal, Auswahlverfahren und verkehrliche Anbindung betrafen.
Hauptamtsleiter Manuel Kurz hakte ein und berichtete, dass die bisher in Kraichtal gemachten Erfahrungen mit Geflüchteten durchweg positiv sind. Das große ehrenamtlich geleistete Engagement trägt bislang dazu bei, dass Integration keine leere Worthülse geblieben ist.
Dass die Vorzeichen für ein Gelingen gut stehen, bestätigte indes auch Melo Danze, 1. Vorsitzender des Vereins Kraichtal hilft e. V.: „Für Skepsis bleibt in Kraichtal wahrlich kein Platz. Wir sollten uns die Chance Hoffnungshaus nicht entgehen lassen!“ Auch wenn es bislang keine ländliche Vergleichskommune gibt, ist auch die Hoffnungsträger-Stiftung sehr zuversichtlich, dass das Projekt in Kraichtal gelingt. Diese Auffassung teilt nicht zuletzt der Bürgermeister, wie er im Schlusswort des Abends bestätigte.
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