Übergabe der Einzelförderbescheide für den Breitbandausbau in den Bergdörfern
Übergabe der Einzelförderbescheide für den Breitbandausbau in den Bergdörfern.

Bild (Stadtmarketing): Klaus Lauer (li) und Jochen Ausäderer (2. von re) überbringen Oberbürgermeister Jörg Albrecht die Förderbescheide für den Breitbandausbau. Lothar Engelhardt (re.) ist der Ansprechpartner für diese Technik bei der Stadtverwaltung.
Dank an den Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar.
Bereits im März wurden im Innenministerium, das auch für Digitalisierung zuständig ist, Förderbescheide für Breitbandprojekte erteilt.
Der Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar war unter den Zuwendungsempfängern und hat für insgesamt sieben Breitbandprojekte in fünf Gemeinden einen Zuschuss in Höhe von 1,8 Millionen Euro erhalten.
Unter den fünf Gemeinden, die von der Förderung profitieren, sind auch die Sinsheimer Stadtteile, die sogenannten Bergdörfer Adersbach, Ehrstädt und Hasselbach.
Klaus Lauer, Ansprechpartner beim Zweckverband für Verwaltung und Förderung, und Jochen Ausäderer, Technischer Leiter, haben die Einzelförderbescheide persönlich an Oberbürgermeister Jörg Albrecht übergeben.
Er dankte Lauer und Ausäderer für die Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Beantragung der Fördermittel für den innerörtlichen Breitbandausbau.
Es fließen 48.000 Euro nach Adersbach, 61.880 Euro nach Ehrstädt und 91.200 Euro nach Hasselbach.
Die Beträge berücksichtigen die örtlichen Streckenlängen, die für die Breitbandverkabelung erforderlich sind.
„Die Ortsvorsteher haben in Adersbach, Ehrstädt und Hasselbach hervorragende Arbeit geleistet und die Bürger zum Abschluss der Verträge und damit zu einer hohen Anschlussquote bewogen“, lobte OB Albrecht.
Auch betonte er, dass die Stadt Sinsheim an der Zusammenarbeit mit dem Zweckverband festhält und nicht auf private Investoren setzen wird.
„Damit bieten wir unseren Bürgern Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit“, stellte Oberbürgermeister Albrecht fest.
Spendenübergabe an Kinderhospiz Sterntaler e.V.
Spendenübergabe an Kinderhospiz Sterntaler e.V.

Im Herbst 2018 haben die Auszubildenden der Stadt Sinsheim am Projekt „Rocket Job“ des Wirtschaftsforums Sinsheim in Kooperation mit der Firma Hochwarth IT teilgenommen und mit ihrem Video über den Ausbildungsberuf der/des Erziehers/in einen tollen 2. Platz belegt.
Die Auszubildenden haben sich dazu entschieden, das Preisgeld in Höhe von 500 € zu spenden.
Am 19.03.2019 fand die Übergabe der Spende an den Verein Kinderhospiz Sterntaler e.V. statt, welcher lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Familien auf ihrem schweren Weg begleitet und unterstützt.
Die Auszubildenden des Gewinnervideos übergaben nach einer Besichtigung der Einrichtung in Dudenhofen tief beeindruckt von der Arbeit, die von dem Verein geleistet wird, die Spende in Höhe von 500 € an Frau Däuwel vom Kinderhospiz Sterntaler e.V..
Öffentliche Burgführung am 14. April „Von Rittern, Minnesang und Zauberschlinge“
Öffentliche Burgführung am 14. April
„Von Rittern, Minnesang und Zauberschlinge“

Weit zurück in das Jahr 1109, in die Zeit der ersten Erwähnung der Burg, entführt Burgführerin Erika Behaghel die interessierten Teilnehmer.
Sie berichtet von den Tugenden der Edelherren vom Steinsberg, wie sie schon der Versdichter Spervogel besungen hat, von Machtkämpfen und von der Bedeutung der Burg.
Die Besucher erleben eine abenteuerliche Zeitreise ins Mittelalter und erfahren, was die Burg Steinsberg mit dem Nibelungenlied zu tun hat und was die „Zauberschlinge“ zaubert.
Bei einem Rundgang durch die Burganlage wird so manches Geheimnis gelüftet und die Teilnehmer erfahren, warum der Bergfried achteckig ist und was es heißt, „eingelocht“ oder „getürmt“ zu sein.
Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4 € und für Kinder ab 6 Jahren 2 €.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt ist am Sonntag, 14. April 2019 um 14:00 Uhr an der Infotafel am Parkplatz unterhalb der Burg , Steinsberg 1, 74889 Sinsheim-Weiler.
Veranstalter ist der Verein Freunde Sinsheimer Geschichte e.V.
Nachbericht Rittersaalkonzert
Nachbericht Rittersaalkonzert
Die Schwestern Marija Dudaite (Sopran) und Ieva Dudaite (Klavier) zogen im Rittersaal des Graf-Eberstein-Schlosses in Kraichtal-Gochsheim ihr Publikum mit ihrem außergewöhnlichen Können in ihren Bann.

Klavier und Gesang im Rittersaal des Gochsheimer Graf-Eberstein-Schlosses
Sopranistin Marija Dudaite und Pianistin Ieva Dudaite begeistern das Publikum.
Einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt Kraichtal hat schon seit einigen Jahren das im Rahmen eines Kooperationskonzeptes zwischen der Stadtverwaltung und der Hochschule für Musik in Karlsruhe stattfindende Rittersaalkonzert.
Am Sonntag, 7. Oktober, konnte Bürgermeister Ulrich Hintermayer die Schwestern Marija Dudaite (Sopran) und Ieva Dudaite (Klavier) im Rittersaal des Graf-Eberstein-Schlosses in Kraichtal-Gochsheim begrüßen.
Beide Künstlerinnen belegen Masterstudiengänge an der Hochschule für Musik Karlsruhe und gastieren erfolgreich mit Solokonzerten und Auftritten als Duo in vielen europäischen Ländern und den USA.
Nun kamen die Besucher des Rittersaalkonzertes in den Genuss einer Kostprobe ihres Könnens.
Die beiden außerordentlich begabten Künstlerinnen luden zu einer Reise durch verschiedene Länder ein. Gefühlvoll eröffnete die Sopranistin Marija Dudaite den Abend, begleitet von ihrer Schwester Ieva am E-Piano, mit „Ave Maria“ von Franz Schubert (Österreich). Es folgte „Ramu“, ein Stück des litauischen Komponisten Giedrius Kuprevicius.
Danach stellte Ieva Dudaite ihr Können an ihrem elektrischen Klavier mit Nocturne cis-Moll, VL 183 von Mikalojus K. Ciurlionis und Nocturne Nr. 2 Es-Dur, op. 9 von Frédéric Chopin unter Beweis, bevor das Duo mit „Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“ von George Gershwin nach Amerika aufbrach.
Mit der „Arie der Olga“ aus der Oper „Eugen Onegin“ von Tschaikowski beendeten sie den ersten Teil der musikalischen Reise.
Nach der Pause empfing Ieva Dudaite das Publikum mit zwei Stücken von Frédéric Chopin.
Typisch spanisch erklang anschließend „Hijo de la Luna“ (Sohn des Mondes) von Jóse M. Cano, das Marija Dudaite mit ihrem wunderbaren Sopran vortrug ebenso, wie das traditionelle andalusische Tanzlied „El Vito“ von Fernando Obrador. Fröhlich und damit eher untypisch für einen Tango, folgte „Bordel 1900“ aus „L´Histoire du Tango“ von Astor Piazzolla auf dem E-Piano.
Dabei trommelte die Pianistin temperamentvoll mit den Händen auf dem Schrank und dem Piano oder klatschte mit den Händen den Rhythmus.
Der letzte Teil der Reise endete mit „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet.
Die beiden Künstlerinnen kamen mit ihrer sympathischen und aufgeschlossenen Art schnell mit ihrem Publikum in Kontakt und überzeugten durch ihr überragendes Können.
Die begeisterten Zuhörer bedankten sich mit lang anhaltendem Applaus. Als Überraschung sangen die beiden Schwestern zum Abschied noch gemeinsam ein Volkslied aus ihrer litauischen Heimat.
Die Liebhaber dieser kleinen und feinen Kammerkonzertreihe sind auch in diesem Jahr wieder voll auf ihre Kosten gekommen.
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