Am 7. und 8. November in der Pauluskirche

 

Kammerchor Bruchsal führt Rossini-Messe auf

 

Bruchsal (tam). Er war der bedeutendste Opernkomponist des italienischen Belcanto und nannte seine 1864 mit großem Erfolg uraufgeführte „Petite Messe solennelle“ selbst eine „arme kleine Messe“. In Wahrheit gilt diese Messvertonung von Gioachino Rossini heute als bedeutendstes Spätwerk und als eine seiner wichtigsten geistlichen Kompositionen. Die auch im Original sehr reduzierte Instrumentierung mit Klavier und Harmonium erleichtert es derzeit, aufgrund der notwendigen Einhaltung von Abstandregeln zwischen den ausführenden Musikern, das Werk wieder auf die Bühne zu bringen.

Am Samstag, 7. November um 19 Uhr und Sonntag, 8 November um 17 Uhr führt der Kammerchor Bruchsal unter Leitung von Sebastian Hübner Rossinis ungewöhnlich instrumentiertes, aber mitreißend erfrischendes Spätwerk in der Pfarrkirche St. Paul auf (Bruchsal, Hagelkreuz 11). International bekannte Solisten konnten für das Konzert gewonnen werden, darunter die gefeierte Wagner- und Strauss-Interpretin Renée Morloc.

Pro Abend können 100 Zuhörer eingelassen werden. Karten zum Preis von 20 Euro sind erhältlich unter Tel. 07253-953649 oder www.kammerchor-bruchsal.de. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Bestellung vergeben. Kinder und Jugendliche in Begleitung von Erwachsenen haben freien Eintritt.

Foto:

Wir singen mit Abstand am besten“: Der Kammerchor Bruchsal probt für die Aufführungen von Rossinis „Petite Messe solennelle“ am 7. und 8. November in der Pauluskirche. (Aufnahme: Kammerchor)

Kraichtaler Schlossweihnacht 2020 fällt aus

Pandemiebedingte Absage in Gochsheim

Lange haben sich die Organisatoren Gedanken gemacht, ob und wie die Gochsheimer Schlossweihnacht auch unter Pandemiebedingungen stattfinden könnte, doch steigende Fallzahlen sowie die Ausdehnung der Corona-Verordnung bezüglich Großveranstaltungen bis 30. November 2020 ließen letztlich keine Alternative zu: die Gochsheimer Schlossweihnacht entfällt. „Wir konzentrieren uns nun auf das Jubiläumsjahr „50 Jahre Stadt Kraichtal“, das wir 2021 feiern möchten und hoffen, dass wir hier allen Bürgerinnen und Bürgern endlich wieder schöne Festmomente präsentieren können“, äußerte sich Bürgermeister Ulrich Hintermayer zu der getroffenen Entscheidung.

Die Gochsheimer Schlossweihnacht findet normalerweise am ersten Adventswochenende rund um das Graf-Eberstein-Schloss statt. Sie wurde letztes Jahr – nach Auflösung des Weihnachtsmarktes in Münzesheim – ins Leben gerufen.

Öffentliche Führung durch die Burg Steinsberg

Am Sonntag, 18. Oktober, mit Burgwächter Wolf ins Mittelalter

Ritter, Burgfräulein, Turniere und festliche Aufzüge, das Mittelalter gilt oft als farbenfroh und aufregend, während wir heutzutage auf den Burgen oft nur noch Steine als stumme Zeugen dieser Zeit sehen. Burgwächter Wolf wird die Teilnehmer in dieses Mittelalter zurückbegleiten, er wird die Steine der Burg Steinsberg erklären, wird erklären, dass es nicht nur eine Art von Schießscharten gibt, dass Turm nicht gleich Turm ist und dass man mit einem Wurferker nicht wirft. Er wird die Steine aber auch zum Sprechen bringen - wenn er von Adelsgeschlechtern erzählt, die in diesen Gemäuern gelebt haben, von Menschen, die mit dem Schicksal der Burg verbunden sind und von historischen Ereignissen, welche diese Menschen erlebt, aber auch erlitten haben.

Treffpunkt für die öffentliche Burgführung am 18. Oktober ist um 14:00 Uhr im Innenhof der Burg. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 4 € und für Kinder ab 6 Jahren 2 €.

Veranstalter sind der Verein Freunde Sinsheimer Geschichte e.V. und der Förderverein Burg Steinsberg e.V.

 

Interessierte werden gebeten, sich bis spätestens 17.10., 12:00 Uhr in der Tourist-Info Sinsheim (Tel. 07261 404109, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anzumelden.

Öffentliche Führung durch die Burg Steinsberg

Am Sonntag, 4. Oktober um 14:00 Uhr.

 

Sie wollen die Burg Steinsberg, den Kompass des Kraichgaus, näher kennenlernen? Als Burgfrau Juliane führt Sie Frau Hesch durch die Zeit bis zurück in das 12. Jahrhundert. Dabei erzählt sie von der wechselvollen Geschichte der Adelsgeschlechter und den sich ständig verändernden Besitzverhältnissen, die sich auch in der Baugeschichte der Burganlage widerspiegeln. Die Teilnehmer werden erfahren, warum ein Holzauge wachsam sein muss, wie man die Scharte auswetzen kann und warum jemand in die Bresche springt. Sind Sie neugierig geworden? Dann lassen Sie die Burgführer alle Register ziehen, um Sie in die Geheimnisse der Burg Steinsberg einzuweihen.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz unterhalb der Burg vor dem Basaltstein am Treppenaufgang.

Veranstalter sind der Verein Freunde Sinsheimer Geschichte e.V. und der Förderverein Burg Steinsberg e.V.

 

Interessierte werden gebeten, sich bis spätestens 02.10., 16:00 Uhr in der Tourist-Info Sinsheim (Tel. 07261 404109, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anzumelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

 

Eine letzte Burgführung ist geplant für den 18. Oktober

 

 

Vollsperrung der Gemeindeverbindungsstraße Menzingen-Tiefenbach

 

Wegen unaufschiebbarer Baumpflegemaßnahmen muss die Gemeindeverbindungsstraße Menzingen-Tiefenbach am Dienstag, 22.09.2020, von 8 Uhr bis ca. 13 Uhr voll gesperrt werden.

Um Beachtung wird gebeten.

Öffentliche Sitzung des Gemeinderates

 

Kraichtal. Am Mittwoch, den 23. September, findet um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle in Bahnbrücken (Vor dem Wald 4, 76703 Kraichtal) eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt. In der Halle kann zwischen Räten, Rathauspersonal und Besuchern genügend Abstand gehalten werden.

 

Neben zahlreichen Bauthemen, beispielsweise bezüglich des Bebauungsplans „Am Gaisberg“ in Unteröwisheim, einer gemeindeübergreifenden Stellplatzsatzung und Anträgen innerhalb des Sanierungsgebiets „Ortsmitte Menzingen“, werden die erfolgreichsten Teilnehmer des diesjährigen STADTRADELNs geehrt. Weiter stellt der Leiter des Polizeireviers Bad Schönborn, Gerd Volland, die Kriminalitäts- und Unfallstatistik 2019 für Kraichtal vor.

 

Die komplette Tagesordnung samt Beratungsunterlagen finden Sie auf der Homepage der Stadt Kraichtal: www.kraichtal.de.

Stadtforscher auf Expedition in Sinsheim

 

Viertägiges Ferienangebot des Kinder- und Jugendreferats

Bild (Stadt Sinsheim): Für die jungen Stadtforscher gab es vier Tage lang jede Menge zu erkunden und entdecken

Von Montag, 07.09. bis Donnerstag, 10.09.2020 betätigten sich 12 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren vier Tage lang als Stadtforscher. Grundlage des viertägigen Ferienprogrammes bildete der Sinsheimer Kinderstadtplan, um den und mit dem verschiedene Angebote entstanden.

 

So erfuhren die jungen Expeditionsteilnehmer beispielsweise direkt vor Ort etwas über die Geschichte Sinsheims und der Burg Steinsberg. Hierbei lernten sie, dass Kinder in den meisten Zeiten nicht wirklich kindgerecht leben konnten, sondern schon früh hart arbeiten und Entbehrungen ertragen mussten. Dazu kam, dass Sinsheim auch immer wieder von Kriegen betroffen war.

 

Da tat es dann gut, zu erfahren, dass es heutzutage doch einige Angebote speziell für Kinder gibt. So wurden in den vier Tagen zum Beispiel immer wieder Spielplätze „testbespielt“ und überprüft, ob die jeweiligen Angaben auf dem Kinderstadtplan noch aktuell sind. Außerdem wurden mit Hilfe des Plans, zum Teil in kleinen Gruppen, Wege gesucht und gefunden, unter anderem zur Eisdiele. Die Kinder erfuhren, wie ein Luftbild zu einem Stadtplan wird. Sie konnten auf den Ortsplänen der Sinsheimer Stadtteile ihren eigenen Wohnsitz suchen und auf alten Ausgaben dieser Ortspläne überprüfen, ob es ihr Wohngebiet auch damals schon gab.

 

Das „Basislager“ für das Ferienangebot wurde im evangelischen Martin-Luther-Gemeindehaus in der Werderstraße aufgeschlagen. Dort wurde die Zeit zwischen den einzelnen Exkursionen mit Spielen, Malen und Basteln aufgelockert. Alles in allem hatten die Kinder sowie auch die Hauptamtlichen und Freiwilligendienst-Leistenden des Kinder- und Jugendreferates viel Spaß miteinander.

Die Ergebnisse der Gespräche mit den Kindern und ihre Gestaltungsideen werden bei der Überarbeitung des Kinderstadtplans berücksichtigt. Die zwölf Stadtforscher freuen sich schon darauf, diese Neuauflage dann als erste in den Händen halten zu dürfen.

 

 

 

 

 

„Alles im Fluss...“  Flusslandschaften - Aquarelle von Katja Körner

12.09.-11.10.2020 im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof Bad Rappenau

Geöffnet jeden Samstag und Sonntag 14 – 17 Uhr

 

Die Künstlerin Katja Körner zeigt eine Auswahl ihrer Bilder mit Flusslandschaften, die in den Jahren 2015 bis 2020 entstanden. Das Leben ist ständig im Wandel, so auch die Entwicklung im ihrem Schaffen.

Im Laufe der Zeit veränderte sich das Arbeiten mit Farbe, Wasser und Motiven. Die Künstlerin lernte, Landschafen in ihrer Gesamtheit zu sehen und auch Teilaspekte daraus in Szene zu setzen. Die Kraft der Farben, der Ausdruck der Idylle und letztendlich das Zusammenspiel von Himmel, Erde und Fluss, dies zu kombinieren, daraus sprechen ihre Bilder.

 

Auf ihren Reisen durch Frankreich, Spanien, China und auch immer wieder durch Deutschland fand sie viele reizvolle Motive.

 

Katja Körner wohnt und arbeitet in Heilbronn.

 

Die Ausstellung „Alles im Fluss...“  Flusslandschaften mit Aquarellen von Katja Körner ist vom 12.09. bis 11.10.2020 im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof, Heinsheimer Straße 16 in Bad Rappenau, zu Gast. Sie ist jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Künstlerin ist anwesend. Der Eintritt ist frei.

 

Bitte beachten Sie vor Ort die Hygienerichtlinien und tragen Sie eine Mund-Nasen-Maske beim Besuch der Ausstellung. Dankeschön.

Neustart für die Stadt- und Burgführungen in Sinsheim

Engagiert für kulturelle Bildung und Geschichtsvermittlung

Rund ein halbes Jahr länger als ursprünglich geplant mussten die neun neuen Stadt- und Burgführer in Sinsheim auf ihren ersten Einsatz warten. Nun ist es endlich soweit. Die Stadt- und Burgführungen starten wieder.

Das Team der Gästeführer wurde von drei auf zwölf Mitglieder verstärkt, wie Jens Töniges, Vorsitzender des Vereins Freunde Sinsheimer Geschichte e.V., beim Pressetermin auf dem Burgplatz berichtete. Anlass waren ursprünglich die Heimattage 2020 in Sinsheim. Das Konzept zur Schulung der neuen Stadt- und Burgführer wurde bereits vor rund einem Jahr von den beiden Veranstaltern, Freunde der Sinsheimer Geschichte e.V. und dem Förderverein der Burg Steinsberg, erarbeitet.

Töniges betonte seinen großen Respekt vor den Ehrenamtlichen, die sich höchst engagiert eine große fundierte historische Wissensbasis für die verantwortungsvolle Aufgabe erarbeitet haben. Den neuen standen dabei die erfahrenen Gästeführer, die ihre Aufgabe zum Teil bereits seit zehn Jahren ausüben, beratend und unterstützend zur Seite.

Ziel des neuen, erweiterten Angebots ist es, Führungen anbieten zu können, die gut in ein Tagesprogramm passen. In den letzten Jahren sei die Zahl der Tagestouristen beständig gestiegen, so Töniges. Mit dem verstärkten Team ist eine spontane Planung an Führungen gut möglich. Interessierte können sich für die Führungen bei der Tourist-Info der Stadt anmelden, wo auch die aktuellen Flyer mit den Terminen für die öffentlichen Stadt- und Burgführungen im September und Oktober erhältlich sind.

Neben der Teilnahme an öffentlichen Führungen gibt es die Möglichkeit, individuelle Gruppen-Führungen für Reisegruppen, Vereine oder Familien zu buchen. Neu im Angebot der öffentlichen Führungen ist der Skulpturenrundgang zu den Alltagsmenschen von Christel Lechner, die noch bis Ende Oktober in der Stadt zu sehen sind.

Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihr ehrenamtliches Engagement“, wandte sich Oberbürgermeister Jörg Albrecht an die Gästeführer. „Der Tourismus ist und bleibt wesentlicher Baustein für die nächsten Jahre. Insbesondere mit dem Städtischen Kulturquartier, dem die Tourist-Info und das Stadtmuseum angehören, zeigen wir als Stadt, wie wichtig uns die Themen kulturelle Bildung und Geschichtsvermittlung sind.“ Viel Geld habe die Stadt auch in die Burg Steinsberg investiert. Bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten rund vier Millionen Euro. „Die Stadt ist dem Gemeinderat außerordentlich dankbar für sein Vertrauen in solch große Projekte.“

Froh und dankbar könne man auch um die aktive Arbeit der beiden Vereine Freunde Sinsheimer Geschichte e.V. und Förderverein Burg Steinsberg sein, schloss Albrecht. „Die Vereine stehen in aktivem Austausch mit der Stadt.“ Das sei die bestmögliche Basis für eine gute Zukunft für den Tourismus in Sinsheim.

Bild (Stadt Sinsheim): v.l.n.r.: Anja Hildenbrand, Günther Ashauer, Heide-Marie Kaiser, Heike Bastian, Sabine Reine-Gehbrecristos, Jutta Münz, Wolfgang Stejskal, Martin Sichelstiel, Marita Hesch, Peter Gaude, Monika Möhring, Erika Behaghel, Jens Töniges, Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Peter Hesch

Öffentliche Führung durch die Burg Steinsberg

Mit Maria-Anna von Hutten zu Stolzenberg auf Zeitreise

Am Sonntag, 13. September um 14:00 Uhr.

Sie wollen die Burg Steinsberg, den Kompass des Kraichgaus, näher kennenlernen? Unter dem Pseudonym Maria-Anna von Hutten zu Stolzenberg und im historischen Gewand führt Sie Frau Münz durch die Zeit bis zurück in das 12. Jahrhundert. Dabei erzählt sie von der wechselvollen Geschichte der Adelsgeschlechter und den sich ständig verändernden Besitzverhältnissen, die sich auch in der Baugeschichte der Burganlage widerspiegeln. Die Teilnehmer werden erfahren, warum ein Holzauge wachsam sein muss, wie man die Scharte auswetzen kann und warum jemand in die Bresche springt. Sind Sie neugierig geworden? Dann lassen Sie die Burgführer alle Register ziehen, um Sie in die Geheimnisse der Burg Steinsberg einzuweihen.

Treffpunkt ist am Parkplatz unterhalb der Burg vor dem Basaltstein am Treppenaufgang.

Veranstalter sind der Verein Freunde Sinsheimer Geschichte e.V. und der Förderverein Burg Steinsberg e.V.

 

Interessierte werden gebeten, sich bis spätestens 12.09., 12:00 Uhr in der Tourist-Info Sinsheim (Tel. 07261 404109, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anzumelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

 

Weitere Burgführungen sind geplant für den 20. September, 4. Oktober und 18. Oktober