„Kastanienblüte“ in Adersbach
„Kastanienblüte“ in Adersbach
Der städtische Kindergarten Adersbach hat es nun nach 43 Jahren endlich geschafft, einen Namen zu erhalten.
Mit einem selbst gedichteten Lied begrüßten am 05.05.2019 die Kindergartenkinder die zahlreichen Besucher: „Heute kann es regnen, stürmen oder schnein – ihr alle seid gekommen und wollt euch mit uns freun.
Darum lasst uns feiern, dass die Schwarte kracht, wir haben uns auch schöne Dinge ausgedacht.
Das Haus, das seinen Namen hat, zum Glück es hat jetzt doch geklappt. Wir freuen uns ganz doll darauf. Willkommen im Kastanienblüten-Haus!“
Die Kindergartenleitung Sabine Rohrbach bedankte sich für die große Unterstützung und führte durch das abwechslungsreiche Programm.
Als Frösche in selbstgebastelten Kostümen unterhielten die Kindergartenkinder die Besucher weiter musikalisch.
Helmut Göschl, Oberbürgermeister Stellvertreter und Ortsvorsteher Alexander Hotz übermittelten Grußworte.
Die Berglerchen trugen Teile ihres Kindermusicals „Und er rennt„ vor.
Danach wurde feierlich das Namensschild „Städtischer Kindergarten Kastanienblüte“ an der Wand des Kindergartens enthüllt.
Für das leibliche Wohl war mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet, Schnitzel, Würstchen und Schafskäse bestens gesorgt.
Ein Frühlingsbasar mit selbst Gebasteltem aus Kastanienholz, Beton und vielerlei mehr lud zum Einkauf ein.
Die Kinder konnten eine Knallerbsen-Maschine ausprobieren, Flaschen-Tornados und Segelflugzeuge bauen.
Zum Abschluss trat als Überraschungsgast die Grundschulband aus Hilsbach auf und sorgte für Stimmung.
Weinprobe mit Geschichte(n) in Kraichtal-Neuenbürg
Weinprobe mit Geschichte(n) in Kraichtal-Neuenbürg
Was schon unsere Ahnen schätzten - Wein und eine gute Geschichte.

BU: Spannend: Der Kraichgauer Märchenerzähler Martin Rausch erzählte im Neuenbürger Weingut „niwenburg“ Märchen für Erwachsene.
Kraichtal (sn). Ein gutes Glas Wein und eine gute Geschichte - eine Kombination, die uns Menschen bereits zu unterhalten wusste, als noch keine 250 Fernsehkanäle und Streaming-Plattformen unsere Zeit raubten.
Doch wer einmal bei flackerndem Kerzenschein, einer einnehmenden Stimme mit einer packenden Geschichte lauschen und dazu noch beide Hände um ein Glas edlen Weines schließen durfte, der weiß um den Zauber dieser unvergesslichen Symbiose bestens Bescheid.
Einer kleinen Gruppe Wein- und Geschichten-Liebhaber war es am Samstagabend, 11. Mai, im Kraichtaler „Weindorf“ Neuenbürg vergönnt, diese geschmacks- und stimmungsvolle Mischung in den Räumen des Weingutes „niwenburg“ zu erleben.
Im bunt und dezent beleuchteten Sandstein-Gewölbe der Niwenburg gab sich Geschichtenerzähler Martin Rausch die Ehre und nahm seine Zuhörer nicht nur mit auf eine Reise in die Welt von Märchen und Sagen, sondern auch durch den kleinen Ortskern Neuenbürgs.
Entgegen seiner bisherigen Engagements in Kraichtal, richtete sich dieses spezielle Event allerdings nur an Erwachsene.
Kein Wunder, ist doch die Kombination aus Wein und Kindern - ohne dass dies weiterer Erklärungen bedarf - keine wirklich gute.
Die Großen mussten dennoch Acht geben, zusammen mit Martin, keinen namensgebenden Rausch zu bekommen, was angesichts der fünf im Eintrittspreis enthaltenen Getränke und der Auswahl im Weingut „niwenburg“ gar nicht allzu leicht war.
Ein leichter Weißburgunder, ein spritziger Blanc Secco oder ein schwerer Roter aus dem Barrique-Faß?
Die Gäste durften sich an diesem Abend durch die ganze Klaviatur der Niwenburg hindurch probieren.
Ausgeschenkt natürlich von Nadine und Dominik Zorn, die sich als wahre Multitasker beweisen mussten, um trotz herzlicher Bewirtung der Gäste nicht die spannenden Geschichten Martin Rauschs zu verpassen.
Ein stimmungsvoller und gelungener Abend - so lautete nach unterhaltsamen Stunden das einstimmige Fazit der Gäste. Wiederholung - jederzeit gerne.
Omer Klein Trio: Radio Mediteran
Omer Klein Trio: Radio Mediteran
Eine Liebeserklärung an das Mittelmeer, an dessen Küste die drei israelischen Musiker Omer Klein, Haggai Cohen-Milo (Bass) und Amir Bresler (Schlagzeug) aufwuchsen – und an die Vielfalt der Kulturen, die es verbindet.
Wir hören modernen europäischen Jazz, wir hören den Balkan, die Türkei, die arabische Welt und Nordafrika.
Doch "Radio Mediteran" ist kein folkloristisches Album geworden – wie der Pianist im Interview sagte: "Ich wollte diese Musik nicht kopieren.
Wir haben vielmehr versucht, sie zu absorbieren, sie in ein einen persönlichen Kontext zu setzen und im Idealfall vielleicht ein neues Genre zu kreieren." Wer diese bunte, tanzende, hochenergetische Musik hört, wird feststellen: Ziel erreicht! (2019)
Das Konzert „ Omer Klein Trio“ ist am Donnerstag, 16. Mai 2019 um 19.30 Uhr in der Hospitalkirche in Schwäbisch Hall.
Die Hospitalkirche ist ab 18.30 Uhr geöffnet. Karten gibt es am Vorverkauf für Nichtmitglieder für 22,- € incl.
VVK an der Abendkasse für 22,-€; Jazzclubmitglieder zahlen im Vorverkauf 18,- € incl. VVK; an der Abendkasse 17,- €; SchülerInnen und Studenten 7,- €.
Veranstalter ist der Jazzclub Schwäbisch Hall und das Schwäbisch Haller Kulturbüro.
Neubau Gemeinschaftsschule Kraichtal in Münzesheim
Neubau Gemeinschaftsschule Kraichtal in Münzesheim.
Kraichtaler Gemeinderäte nahmen die „größte Baustelle in der Geschichte der Stadt Kraichtal“ ins Visier.

BU: „Hoher Besuch“ auf der „Großbaustelle“ in Münzesheim.
/ Bisher 7,5 Millionen € verbaut
Kraichtal (sn). Pünktlich zum Schuljahr 2019/2020 soll der Unterricht in den neuen Klassenräumen der Gemeinschaftsschule Kraichtal beginnen. Mensa, Musiksaal und ein neu gestalteter Pausenhof bilden sodann das neue Zentrum der Schule. Damit das Stichdatum 11. September 2019 auch eingehalten werden kann, laufen die Arbeiten am Schulstandort Münzesheim bereits seit dem offiziellen „Baggerbiss“ im Mai 2017 auf Hochtouren.
Rund ein Jahr später konnte Richtfest gefeiert werden. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 1,4 Millionen € verbaut worden. Zwischenzeitlich hat der Erweiterungsbau mit Mensa und Unterrichtsräumen für die Markgrafen-Gemeinschaftsschule weiter Gestalt angenommen. Vom Baufortschritt überzeugte sich am Mittwochnachmittag, 8. Mai, Bürgermeister Ulrich Hintermayer persönlich zusammen mit den Kraichtaler Gemeinderäten, im Beisein von Mitarbeitern der Stadt Kraichtal sowie Gemeinschaftsschul-Rektor Matthias Fuchs und Konrektor Bernd Schürle, bei einem Besuch auf Kraichtals größter und - gleichzeitig mit nahezu 15 Millionen € Baukosten - kostenintensivster Baustelle in der Geschichte der Stadt Kraichtal.
Beim gemeinsamen Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten brachte es Planer Bernhard Asböck auf den Punkt: „Hier entsteht ein Ort, an dem gemeinsam fürs Leben gelernt werden kann!“ Ein Gemeinderatsmitglied betonte beim Blick auf die künftige Mensa, welche mit 144 Sitzplätzen ausgestattet sein wird, dass die Stadt mit dem Bauprojekt auch für junge Familien attraktiv bleibt, denn die weiterführende Schule sei ganz eindeutig ein Standortfaktor für Kraichtal.
Und auch die bisher vollzogenen Bauarbeiten sorgen für zufriedene Gesichter bei den Baustellenbesuchern, zumal „wir aktuell im Bauzeitenplan liegen“, weiss Klaus Bauer vom Sachgebiet Hoch- und Tiefbau bei der Stadt Kraichtal. Weiter führt er aus, dass – Stand heute – auch der Finanzrahmen von knapp 15 Millionen € eingehalten wird. Nahezu ein Drittel dieser Kosten wird aus Zuschüssen verschiedenster „Fördertöpfe“ bezahlt. Aktuell wurden 7,5 Millionen € verbaut.
Unterricht mit Blick ins Grüne
Das Gebäudekonzept ist laut Architekturbüro Asböck nachhaltig und wirtschaftlich. Bereits vom Preisgericht des Planungswettbewerbs war der Entwurf für seine Wirtschaftlichkeit und die „hohe städtebauliche und innen- wie außenräumliche Qualität“ gelobt worden. Die bislang auf der Baustelle ausgeführten Arbeiten bestätigen dies.
„Wir wollen mittels der vielerorts ausgeführten Glasfronten einen Eindruck von Großzügigkeit erwecken; die Schule soll Freundlichkeit ausstrahlen“, so der Planer. Trotz regnerischem Wetter am Besichtigungstag waren mit einem Blick auf den Münzesheimer Kirchturm und die aktuell knallgelb blühenden Rapsfelder schöne Ausblicke aus den Klassenzimmern geboten. Doch im Inneren des Gebäudes befindet man sich zweifelsohne noch auf einer Großbaustelle. Ende Juli 2018 erfolgten beispielsweise die Dachabdichtungsarbeiten der rund 2.000 Quadratmeter großen Flachdachflächen.
Die Schließung der Fassade mit einer sogenannten Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Holz-Aluminium-Fenster begann rund ein Monat später. Mitte September konnten schließlich mit den Gewerken für den Innenausbau begonnen werden. Es folgten Trockenbau-, Estrich-, Maler/Verputz-, Schreiner- und Bodenbelagsarbeiten sowie die Montagearbeiten für die Glastrennwände in den Treppenhäusern und für die mobile Trennwand in der Mensa.
„Aktuell werden die Lüftungskanäle der beiden Raumlufttechnischen Anlagen in der abgehängten Deckenkonstruktionen in den Ebenen 1 und 0 montiert“, weiss Klaus Bauer, der während des Rundgangs ausführte, dass die WC-Anlagen, der Technikraum und das Treppenhaus den Kern des Gebäudes bilden werden. Abgeschlossen sind zwischenzeitlich die Bodenbelagsarbeiten in den Klassenräumen der Ebene 2; ebenso die Fliesenlegerarbeiten in den WC-Anlagen der zweiten Ebene.
Hier kommt mit den königsblauen Wandfließen etwas Farbe in die Schule, die ansonsten in grau (Sichtbeton) und hellbraun (Holz) gehalten ist. Es folgen nun die Bodenbelags- und Fliesenlegerarbeiten in den Ebenen 1 (Mensa, Küche, WC Anlagen usw.) und 0. Des Weiteren gilt es, in absehbarer Zeit diverse Beschaffungen, wie beispielsweise für die Ausstattung des Computerraums, vorzunehmen.
Auch den großzügigen Pausenhof gilt es noch entsprechend zu gestalten, so dass die Schülerinnen und Schüler in den Pausen toben können. Spass an Bewegung soll beispielsweise eine Boulderwand wecken; für kleine Hobbygärtner gibt es einen Schulgarten. Der kurzweiligen und äußerst informativen Schulbesichtigung schloss sich um 18 Uhr eine nichtöffentliche Informationsrunde im Rathaus Kraichtal in Münzesheim an.
Inhaltlich ging es abermals um den Neubau der Gemeinschaftsschule Kraichtal. Die Planer (Büro Asböck: Bernhard Asböck; Büro BPM (Projektsteuerung): Thomas Vogl und Max Knödlseder; Büro Hug/Kolb: Marc Kolb) standen den Räten Rede und Antwort zum Großprojekt.
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