"GROSSES KINO AM PIANO" mit Mathias Bozó

Samstag, 25.01.2020, 19:30 Uhr, Wasserschloss Bad Rappenau

 

Erleben Sie ein buntes Programm mit Filmmelodien und -songs aus über 70 Jahren Filmgeschichte - von "Casablanca" bis "der Hobbit" mit dem Vollblutmusiker und Allrounder Mathias Bozó im Dachgeschoss des Wasserschlosses.

Wenn er spielt und singt, überzeugt er durch Dynamik, Spiellust und Emotionalität. In seiner Jugend durchlief er zehn Jahre Klavierausbildung und studierte danach Musiktherapie in Heidelberg. Nach seinem Wechsel nach Lüneburg verschrieb er sich einige Jahre vorrangig der improvisierten Musik. Dann fing er auch an, in Pop/Rock Bands die Bühnen um Hamburg und Lüneburg zu bespielen und konzertante Solo-Programme mit deutschen Chansons, den besonderen Liedern von Udo Jürgens - und jetzt auch mit Filmmelodien, aufzuführen.

Sein erster Auftritt im Wasserschloss Bad Rappenau mit seinem Programm „Bozó singt Jürgens“ war ausverkauft und ein voller Erfolg. Das Konzertprogramm „großes Kino am Piano“, das er am 25.01.2020 im Wasserschloss präsentiert, umfasst die gesamte Zeit des Tonfilms. Es werden Melodien und Lieder sowohl aus Filmklassikern wie "der Clou", "Casablanca", "Dschungelbuch" oder "der Pate" zu hören sein - und auch von neueren Filmen wie "die fabelhafte Welt der Amelie", "das Piano" oder "Fluch der Karibik". Außerdem gibt es eine bunte Titelmelodie-Auswahl, z.B. "Miss Marple", "James Bond", "Tom+Jerry" und "die Simpsons".

Mehr Infos unter www.mathiasbozo.de

Kartenvorverkauf:

Karten für das Konzert mit Mathias Bozó am Samstag, dem 25.01.2020 um 19:30 Uhr im Dachgeschoss des Wasserschlosses kosten 14 Euro im Vorverkauf und 16 Euro an der Abendkasse.

Vorverkaufsstellen:

Bürgerbüro im Rathaus Bad Rappenau, Kirchplatz 4, Tel.: 07264/922-321

Gästeinfo im Foyer des RappSoDie, Salinenstr. 37, Tel.: 07264/922-393

Online-Ticket-Verkauf: https://tivents.de/veranstalter/kulturamt-bad-rappenau

Hotline am Veranstaltungstag: 01590 41 53057

Eröffnung der Tourist-Info im Stadtmuseum stößt auf großes Interesse

Am Eröffnungswochenende der Tourist-Info im Stadtmuseum war das Schmuckstück im Herzen der Stadt so belebt wie schon lange nicht mehr. Nach der feierlichen Einweihung mit geladenen Gästen aus Sinsheim und der Region am Freitagnachmittag stand die Tourist-Info am Samstag jedermann offen. Knapp 300 Besucher wollten die Tourist-Info kennenlernen, beteiligten sich an den Bastel- und Mitmach-Angeboten oder nutzten die Gelegenheit, das Stadtmuseum mal wieder oder auch zum ersten Mal zu besichtigen. Das Team der Tourist-Info und des Stadtmuseums freute sich über den großen Zuspruch. Auch Oberbürgermeister Jörg Albrecht zeigte sich begeistert anlässlich dieser positiven Resonanz.

Mit der Eröffnung der Tourist-Info kann der Service für Gäste, Bürger und Besucher deutlich gesteigert werden. Besucher erhalten dort Informationen rund um das touristische Angebot in der Sinsheimer Erlebnisregion. Auch Eintrittskarten für Veranstaltungen und Souvenirs können erworben werden. Die Türen stehen Mo. - Fr. von 10:00 - 17:00 Uhr, an Samstagen von 9:00 – 13:00 Uhr offen. Das Stadtmuseum hat darüber hinaus auch sonntags von 11:00 – 17:00 Uhr geöffnet.

 

 

 

1250 Jahre Kraichgau.
Vielfalt in Geschichte und Gegenwart

Ausstellung im Stadtmuseum Sinsheim

 

„In pago Creichgouue“ – mit diesem Eintrag im Codex des Klosters Lorsch, datiert auf den 11. Juni 769, wird vor 1250 Jahren erstmals eine Landschaft beim Namen genannt, die heute als „badische Toskana“ und als „Land der tausend Hügel“ bekannt ist. Seine Burgen und Schlösser, Fachwerkdörfer und Heimatmuseen, traditionsreichen Feste und Bräuche zeichnen den Kraichgau ebenso aus wie seine zentrale Lage inmitten wirtschaftlich starker Regionen und Großstädte. Sinsheim wurde schon in historischer Zeit als „Nabel des Kraichgaus“ bezeichnet und ist auch heute noch zentraler Ort inmitten einer bewegten Region.

Aus Anlass des Jubiläums ist eine Wanderausstellung entstanden, die wohl zum ersten Mal den Versuch unternimmt, in dieser Form die Vielfalt, Besonderheiten und historische Entwicklung des Kraichgaus zu dokumentieren. Auf 27 Tafeln erfahren Besucher von Adel und Burgen, von Landwirtschaft und Technologie, von Religion und Bevölkerungswandel.

Das Sinsheimer Stadtmuseum, wie könnte es als „Nabel des Kraichgaus“ auch besser passen, ist seit dem 18. Januar 2020 die erste Station dieser Wanderausstellung. Eigene Objekte sowie Leihgaben rund um die Sinsheimer Geschichte ergänzen den Ausstellungsbesuch. Dabei kommen auch Objekte, die lange Zeit im Depot des Museums schlummerten, wieder ans Licht und geben greifbare Einblicke in die Geschicke der Stadt. Damit startet das Museum offiziell in die Heimattage Baden-Württemberg, die 2020 in Sinsheim zu Gast sind.

Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis zum 23. Februar 2020 im Stadtmuseum Sinsheim zu den regulären Öffnungszeiten und Eintrittspreisen zu besichtigen.

Eintrittspreis: Erwachsene 3 € / Kinder, Ermäßigte 1 €

 

 

Das Stadtmuseum Sinsheim hat seit dem 11. Januar 2020 außerdem neue erweiterte Öffnungszeiten:

 

Mo-Fr 10-17 Uhr

Sa 9-13 Uhr

So 11-17

 

Bild: Erster Blick in die Ausstellung

Bildnachweis: Stadtmuseum Sinsheim

Schule und Kindergarten in Menzingen mit Hefeteiggebäck auf das neue Jahr eingestimmt

BU 1: Bürgermeister Ulrich Hintermayer mit Ehefrau Christine (Bildmitte hinten) mit Schulleiterin Anja Hendriks (hinten rechts)umringt von Schülerinnen und Schülern sowie den weiteren Lehrkräften der Schule.

BU 2: Bürgermeister Ulrich Hintermayer mit Ehefrau Christine (Bildmitte hinten), daneben Kindergarten-Leiterin Ulrike Böß vor der Brezelverteilung.

Kraichtal(sn). Auch in diesem Jahr wurde am Tag nach dem Neujahrsempfang der Stadt Kraichtal, der am 12. Januar in Menzingen stattfand, wieder eine große Neujahrsbrezel an die Grundschule und den evangelischen Kindergarten verteilt. Am Montag, 13. Januar, besuchte Bürgermeister Ulrich Hintermayer, zusammen mit seiner Ehefrau, zunächst die Grundschule. Dort wurde er bereits freudig erwartet und mit einem Lied zur Jahresuhr herzlich empfangen. Nach einer kurzen Begrüßungsrede wurde dann die von der Bäckerei Föckler aus Gochsheim gespendete und frisch aus dem Backofen gelieferte Neujahrsbrezel angeschnitten und an die Kinder und das Lehrerteam verteilt. Gerne nahmen die Kinder die Brezelstücke in Empfang und ließen sich diese schmecken, bevor es nach der willkommenen Abwechslung wieder zurück zum Unterricht ging.
Als nächstes Ziel war der evangelische Kindergarten an der Reihe. Auch hier wurde der Bürgermeister schon sehnsüchtig von den versammelten Kindern erwartet und die große Neujahrsbrezel der Bäckerei Föckler stand auch schon bereit und wartete darauf, an die kleinen Genießer verteilt zu werden. Zunächst wurde der Rathauschef mit dem Lied „Schubidubidua – wir sind heut alle da“ empfangen, bevor er die Kinder und ihre Erzieherinnen mit einer kurzen Ansprache begrüßte. Danach erfolgte auch hier die Verteilung des Neujahrsbrezels. Mit großem Appetit ließen sich auch die Kleinen die Brezel schmecken und bald war nur noch ein kleines Stückchen des Gebäcks übrig.


Erinnerungsstücke und Raritäten aus der Geschichte des MGV „Frauenlob“ 1880 Treschklingen

Ausstellung im Foyer des Rathauses Bad Rappenau vom 24.01.2020 bis 31.03.2020

 

Erst zum 125-jährigen Jubiläum im Jahre 1993 entdeckten Vereins- und Heimatforscher, dass der Verein seine Gründungsgeschichte neu schreiben kann. Die Gründung musste vor der Fahnenweihe 1880 geschehen sein. Während des Ersten Weltkrieges von 1914-1918 wurden alle Unterlagen als Verlust gemeldet. Nur die 110 Jahre alte Fahne, ein beidseitiges rotes Seidentuch mit dem Wappen der Familie von Gemmingen mit der Schrift: „Gestiftet von Freunden des Vereins im Juli 1880“, und eine eichenlaubbekränzte Lyra blieb dem Verein erhalten.

 

Im evangelischen Protokollbuch der Kirchengemeinde vom 16. Juli 1837 wurde Folgendes festgehalten: „….das auch ältere, schon confirmierte Söhne und Töchter zu dem Gesangverein kommen…“

Schon zu früherer Zeit bestand also ein gemischter Chor, der vermutlich vom Lehrer Christoph Metzger gegründet wurde. Metzger war von 1835-1837 in Treschklingen tätig (nachzulesen in der Festschrift 125 Jahre Gesangverein Frauenlob e. V. Treschklingen).

Ca. 121 Erinnerungsstücke können Sie in dieser Ausstellung bewundern. Unter anderem Bilder aus den Jahren ab 1960, Urkunden, Gravurtafeln, Ehrenteller, Fahnen…. und auch die rote Seidenfahne von 1880.

Die Ausstellung wird am Freitag, dem 24.01.2020, um 18 Uhr eröffnet. Sie ist bis 31.03.2020 zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen:

Montag – Mittwoch: 8 – 16 Uhr
Donnerstag: 8 – 18 Uhr
Freitag: 8 – 12 Uhr
Samstag: 9 – 12 Uhr

Neujahrsempfang der Stadt Kraichtal
Neues Jahr in der Mehrzweckhalle Menzingen stimmungsvoll in Empfang genommen


BU: Das Neue Jahr wurde in der Mehrzweckhalle Menzingen stimmungsvoll in Empfang genommen. 

Kraichtal (sn). Nachhaltigkeit! Vor rund 313 Jahren gebrauchte ein sächsischer Förster diesen Begriff zum ersten Mal, um einen nachhaltigen Umgang mit dem Wald einzufordern. Auch am Sonntag, 12. Januar, drehte sich beim Neujahrsempfang der Stadt Kraichtal (fast) alles um den Begriff „Nachhaltigkeit“. Bürgermeister Ulrich Hintermayer hatte seine Ansprache, die traditionell mit einer Bildpräsentation untermauert wird, unter eben dieses Motto gestellt: „Die Frage, in wie weit wir uns als Privatpersonen mit einem bewussten Konsum und einem ressourcenschonenden Verhalten tagtäglich für den Schutz der nächsten Generationen einsetzen, obliegt jedem einzelnen von uns.

Ich möchte ganz sicher nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf Sie einwirken oder Sie gar zu etwas zwingen. Vielmehr möchte ich den heutigen Neujahrsempfang dazu nutzen, um Ihnen zu verdeutlichen, dass auch der öffentliche Dienst selbst mit einem nachhaltigen Handeln mit gutem Beispiel voran gehen kann.“ Anhand fünf kommunaler Projekte zeigte das Stadtoberhaupt beispielhaft auf, wie die Stadt - im Kleinen wie im Großen – ihrer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung nachkommt. Mit der aktuell laufenden Bewerbung der Stadt Kraichtal als sogenannte „fairtrade town“ (faire Kommune), der bereits im vergangenen Jahr erhaltenden Auszeichnung als „100 % Recyclingfreundliche Kommune“ und dem Großprojekt „Neubau Gemeinschaftsschule Kraichtal am Schulstandort Münzesheim“ soll Nachhaltigkeit kein vages Ziel bleiben, sondern bei der Stadt Kraichtal ganz konkret umgesetzt und gelebt werden.

Nachhaltigkeit kann leicht gelernt werden. Der Bürgermeister zitierte diesbezüglich das alte Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“. Es verweist uns darauf, dass es wichtig ist, früh mit bestimmten Werten und Grundlagen vertraut zu sein. „Die Kraichtaler Kindergärten und Schulen führen unsere Kinder auf spielerische und gleichzeitig handlungsorientierte Weise an eine nachhaltige Lebensweise heran“, hieß es in Hintermayers Neujahrsansprache. Weiter führte er aus: „Umso wichtiger ist es für uns als Schulträger, für die adäquaten Rahmenbedingen in den jeweiligen Einrichtungen zu sorgen. Ein „Meilenstein“ diesbezüglich war sicherlich im Jahr 2015 die Entscheidung des damaligen Gemeinderatsgremiums für den Neubau der Gemeinschaftsschule.“ Ebenfalls im Jahr 2015 haben sich Gemeinderat und Stadtverwaltung für die Errichtung eines zentralen Trinkwasserhochbehälters im Stadtteil Oberacker entschlossen.

Ziel dieses Bauprojekts ist es, die Versorgungssicherheit in puncto Trinkwasser nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern stetig zu verbessern. Wesentlicher Bestandteil dabei ist die Verbindung der Stadtteile Gochsheim Münzesheim und Oberacker durch eine Ringleitung, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. „Auch im Umgang mit dem „Lebensmittel Nr. 1 – Trinkwasser“  müssen wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen, wie kostbar diese Ressource letztlich ist“, so Ulrich Hintermayer. Darüber hinaus stellt die Stadt Kraichtal beispielsweise mit der Umsetzung des interkommunalen LEADER-Wanderwege-Projekts Kraichgau ihr Bestreben nachhaltigen Handels unter Beweis. Umso erfreulicher, dass sich der „neue alte Volkssport Wandern“ hervorragend mit einem schonenden Umgang mit Natur und Landschaft vereinbaren lässt. „Die Landschaft vor der eigenen Haustüre neu entdecken“ - dazu lud Ulrich Hintermayer alle Anwesenden zu zwei besonderen Wanderevents im Jahr 2020 ein: Am 29. März findet auf dem Rundwanderweg Gochsheim das sognannte „Bürgermeister-Wandern“ statt, während voraussichtlich im Mai schließlich die offizielle Einweihung der LEADER-Wanderwege Kraichgau – mit geführten Wanderungen auf den neu ausgeschilderten Wegstrecken – stattfindet.

Den Empfang nutzte der Bürgermeister nicht zuletzt auch dazu, um die Gäste auf das 1250. Jubiläumsjahr des Stadtteils Menzingen einzustimmen. Hierzu sprach Thomas Lehmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „1250 Jahre Menzingen“, der unter anderem zum großen Festwochenende vom 23. bis 25. Mai einlud. Nach diesen vielen Informationen war es Zeit für eine kleine Stärkung: Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Menzinger Vereine. Neben dem örtlichen Musikverein, unter der Leitung von Herbert Bromberg, ließ sich auch der Menzinger Chor „Salto Vocale“, unter der Leitung von Dagmar Appenzeller, eine musikalische Beteiligung nicht nehmen. Und so klang der Neujahrsempfang der Stadt Kraichtal mit gekonnter musikalischer Untermalung, einer köstlichen überdimensional großen Neujahrsbrezel, mit Jahreszahl 2020, von der Bäckerei Föckler aus Gochsheim, einem Gläschen Kraichtal-Secco, schmackhaftem Wein, leckeren Häppchen sowie guten Gesprächen aus.

 

Museumssaison 2020 in Kraichtal-Gochsheim beginnt

Zwei neue Wechselausstellungen im Museum im Graf-Eberstein-Schloss

Kraichtal (sn). Am Sonntag, 2. Februar, ist es wieder soweit: die drei Gochsheimer Museen - Museum im Graf-Eberstein-Schloss sowie Bäckerei- und Zuckerbäckermuseum - öffnen erstmals in diesem Jahr für Besucher ihre Pforten.

Ein besonderer Höhepunkt der Museumssaison 2020 sind die beiden neuen Wechselausstellungen im Graf-Eberstein-Schloss. Die diesjährige Sonderausstellung im ersten Stockwerk widmet sich einem der Kraichtaler Stadtteile: Menzingen. Der Ort blickt in diesem Jahr auf eine 1250-jährige Vergangenheit zurück.

Im Ebersteinsaal des Schlosses werden anlässlich des Jubiläums erstmals Funde aus der Wasserschlossruine gezeigt. Des Weiteren sind historische und aktuelle Ansichten ortsansässiger Künstler/-innen, sowie weitere ortsspezifische Stücke in der Wechselausstellung im Ebersteinsaal zu sehen.

Auch auf der Kunstebene, im zweiten Stock, wechselt ein Teil der Ausstellung. Eng verbunden mit Menzingen war auch der Theologe, Volkskundler und Maler Dr. Carl Krieger. Viele seiner Aquarelle zeigen den Ort und das imposante Wasserschloss. Die Landschafsbilder und einige seiner Schriften werden auf der Kunstebene präsentiert.

Komplettiert wird die Kunstebene mit einer großen Dauerausstellung von Werken des Karlsruher Künstlers Karl Hubbuch. Weiter lädt das Museum im Graf-Eberstein-Schloss dazu ein, die Regionalgeschichte (u. a. Archäologie, Ritterschaft, Bügeleisen) kennenzulernen.

Unweit vom Schloss befinden sich die mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Bäckereimuseen, welche mit ausgefallenen Guss- und Backformen sowie einem historischen Backofen ebenfalls Interessantes für die ganze Familie beheimaten.

Öffnungszeiten & Gruppenangebote

Die Kraichtaler Museen haben in den Monaten Februar bis einschließlich November, immer sonntags, jeweils von 13 bis 18 Uhr, geöffnet. Die Stadt Kraichtal freut sich auf Ihren Besuch.

Eintrittspreise für die Museen in Kraichtal-Gochsheim
- Museumssaison 2020 -

 

Eintrittspreise Schloss:

Eintrittspreise

Bäckerei- und Zuckerbäckermuseum:

Eintrittspreise

Kombikarte

(Schloss & Bäckerei- und Zuckerbäckermuseum):

Erwachsene

3,00 €

3,00 €

5,00 €

Ermäßigte (Schwerbehinderte, Rentner, Senioren, Kinder von 6 bis 12 Jahren)

2,00 €

2,00 €

3,00 €

Familien

6,00 €

6,00 €

10,00 €

Freier Eintritt mit dem Oberrheinischen Museumspass und dem Landesfamilienpass.

 

Apropos Besuch: Gruppen- und Themenführungen sowie Schulklassenführungen und Kindergeburtstage sind auf Anfrage generell an allen sieben Tagen der Woche buchbar bei der

Stadt Kraichtal

Sachgebiet Steuerung & Marketing

Telefon 07250 7744

Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr über unser komplettes Führungsangebot erfahren Sie unter

www.kraichtal.de Kultur und Tourismus Museen & Gruppen- und Themenführungen sowie unter www.kraichtaler.com

Bald sind wieder die Frösche los

 

Untergrombacher Naturschützer suchen noch dringend Verstärkung

 

Seltene Bestände von Springfrosch und Gelbbauchunke in Untergrombach


Erdkröte (Aufnahme: Regine Carl)

Bruchsal-Untergrombach (tam). Noch sind die Nächte kalt und frostig, aber sobald eine mildere Witterung einsetzt, bedeutet dies wieder den Beginn der Amphibienwanderung in der Region.

Dann verlassen im Raum zwischen Grötzingen und Bruchsal zehntausende Frösche, Kröten, Molche und Unken ihr Winterquartier und machen sich auf den Weg zu ihren Sommerlebensräumen in den weitläufigen Wiesenflächen der Rheinebene.

Solche Witterungsverhältnisse bedeuten immer auch „Alarmbereitschaft“ bei den Naturschützern in Untergrombach:

Seit über dreißig Jahren betreut der örtliche Umweltverein den Abschnitt der Bundesstraße 3 Richtung Weingarten, der insbesondere durch große Vorkommen des seltenen Springfroschs von überregionaler Bedeutung ist.

Vor allem in den vergangenen Jahren haben sich zudem kleine Bestände der stark bedrohten Gelbbauchunke in Untergrombach ausgebildet.

Grasfrosch (Aufnahme: Regine Carl)

Für die Betreuung der Wanderung suchen die Untergrombacher Naturschützer dringend und jederzeit noch ehrenamtliche Helfer aus dem Raum Bruchsal, die bei den abendlichen Einsätzen für jeweils rund zwei Stunden mit anpacken.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eine gründliche Einarbeitung ist selbstverständlich. Interessierte können sich melden unter Tel. 07257/1477 (Regine Carl) oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kreuzkröte auf der Hand einer Amphibienhelferin (Aufnahme: Regine Carl)

unerhört. Neue Musik in Sinsheim

Das Vokalensemble Sinsheim bringt im Auftrag des „Netzwerks Neue Musik Baden-Württemberg“ und von „Musik der Jahrhunderte“ mit Sitz in Stuttgart die Preisträgerkomposition (Sonderpreis) der ad libitum Ausschreibung von 2018/219 zur Uraufführung.


Das 23-minütige Stück trägt den Titel SINSHOME, oder: Die größte Kraft. In der Dr.-Sieber-Halle, Sinsheim, beginnt das Konzert am 26.01.2020 um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Erzählt wird die Geschichte der Transformation der Stadt Sinsheim zu SINSHOME, einer Stadt, die eine avantgardistische Vorreiterrolle beim Übergang zu einer „einzelligen“ Gesellschaft übernommen hat, in der alle KVs, alle körperlichen Versammlungen als überholt gelten.


Absurderweise übernimmt ausgerechnet ein Chor als Erster und in der Folge am heftigsten die Auflösung aller körperlichen Versammlungen. Er selbst erzählt wie es anfing, wie er propagierend durch noch-Sinsheim ging, wie nach und nach alle (die Gewerbetreibenden, die Vereine, die Todkranken, die Metaphysiker, etc.) sich in ihre produktiven Zellen zurückzogen und letztlich auch der Chor sich in Einzelne aufzulösen gewusst hat.


In einem visuellen Teil werden dabei Bilder und Szenen aus Sinsheim gezeigt, die bereits im Mai 2019 vor Ort gedreht wurden. Das Konzertprogramm wird durch weitere kurze Kompositionen der neuen Musik ergänzt.


Ausführende: Vokalensemble Sinsheim, Ensemble KLANK, Instrumentalsolisten, Schlagzeugensemble der Musikschule Sinsheim (Ltg. Jörg Burgstahler), Schüler*innen des Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim und der Kammerchor des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen (Ltg. Timo Ducati). Die Leitung liegt bei Erwin Schaffer.



 

Lesung mit Peter Oehler

 

Des wollt’e noch sage!“

 

Heitere Mundart beim Förderverein Deutsches Musikautomaten-Museum am 2. Februar

 


Peter Oehler liest am 2. Februar beim Förderverein des Deutschen Musikautomaten-Museums im Bruchsaler Schloss. Foto: Privat.

Bruchsal (tam). Der bekannte Bruchsaler Heimatdichter Peter Oehler ist am 2. Februar zu Gast beim Förderverein Deutsches Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal.

Er hat wieder „noochgedenkt unn nogschriwwe“, und unter dem Titel „Des wollt’e noch sage!“ bringt er ein gerüttelt Maß seiner Einsichten mit zur Lesung.

Oehlers Themen sind so vielseitig wie eh und je: Er sammelt seine Alltagserfahrungen, für die er seit seiner Pensionierung noch mehr Zeit findet, fängt an zu reimen und legt beim Verseschmieden großen Wert auf seine „Muddersproch“.

Peter Oehlers Lesung findet statt am Sonntag, 2. Februar um 11 Uhr.

Eingeladen zu dem Vortrag in der Historischen Wirtschaft im 2. Obergeschoss des Bruchsaler Barockschlosses sind neben den Mitgliedern, die freien Eintritt erhalten, auch interessierte Gäste.

Für Nicht-Mitglieder wird der reguläre Schlosseintritt in Höhe von 8 Euro erhoben, die Veranstaltung selbst ist unentgeltlich.