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„Humans“ – Kunstausstellung von Olga Berndt im Wasserschloss Bad Rappenau

29.02. -  12.04.2020, Geöffnet jeden Sonntag von 13:00 – 17:00 Uhr

Vernissage: Samstag, 29.02.2020, 18:00 Uhr

 

In Olga Berndts Malerei dreht sich alles um Menschen. Deswegen lautet der Titel der Ausstellung „Humans“. Die Ausstellung hat vier Themenschwerpunkte: Charakter-Köpfe, Leute in Bewegung, Tanzende Farben, Fusion.

 

Beim Thema „Charakter-Köpfe“ zeigt die Künstlerin großformatige Acrylbilder auf Leinwand, bei „Fusion“ stellt sie farbige Tusche- und Farben- Zeichnungen aus sowie großformatige farbige Aktzeichnungen auf Papier.

Olga Berndt wurde 1956 in Weimar geboren, aufgewachsen ist sie in einer sehr kreativen und kunstliebenden Familie. Nach dem Abitur folgte ein Studium an der technischen Universität in Moskau. Nach vielen Jahren im Berufsleben ist sie heute als freischaffende Künstlerin tätig. Zum Malen wurde sie durch ihr Elternhaus inspiriert. Aktiv zu malen begann Olga Berndt in den 80igern. Mit Beginn der 90iger suchte sie Kontakt zu anderen Künstlern und nahm Unterricht bei der französischen Malerin Gilma Gaugel.

Dann folgten viele Jahre aktiven Berufslebens. Zu Beginn des Jahres 2012 entschied sie sich, wieder künstlerisch tätig zu sein und wieder zu Farben zu greifen. In dieser Zeit wurde die Idee geboren, die berufliche Monotonie nach und nach durch künstlerische Entwicklung zu ersetzen. Immer auf der Suche nach neuen Wegen nimmt sie Unterricht bei mehreren renommierten Künstlern, wie Prof. Thomas Heger, Peter Feichter, Ilona Griss-Schwärzler, Gabriela Dotter und Anderen, an der Freien Kunstakademie Gerlingen. Bei ihren Arbeiten geht es um eine spontane und kraftvolle Malerei in Acryl, mit breitem Pinsel oder Spachtel auf großem Format. Lebendigkeit, Kraft, Tiefe und Emotion sind für sie die wichtigsten Grundbausteine der Malerei.

 

Mut zu Farben, Spontanität und Experimentierlust zeichnen Olga Berndts Bilder aus. Frisch und ungezwungen treten sie in Dialog mit dem Betrachter. Die expressiven Bilder der Künstlerin beeindrucken durch ihre Farbintensität und Ausdrucksstärke.

 

 

Die Vernissage findet am Samstag, dem 29.02.2020, um 18 Uhr im 1. Stock des Wasserschlosses Bad Rappenau, Hinter dem Schloss 1, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist anschließend an allen Sonntagen bis zum 12.04.2020 von 13 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 08. März, 14 Uhr

Cherchez les femmes. Auf den Spuren der Frauen in der Musikgeschichte

 

Notenfertigmacherei bei Hupfeld, Leipzig 1928, Deutsches Musikautomaten-Museum. Foto aus: Fontana, Eszter (Hrsg.) Namhafte Pianisten im Aufnahmesalon Hupfeld. Halle 2001.

Den Internationalen Frauentag am 8. März nimmt das Deutsche Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal zum Anlass, sich auf die Spuren der Frauen in der Geschichte der selbstspielenden Musikautomaten im frühen 20. Jahrhundert zu machen. Neben den berühmten Komponisten und Pianisten gab es auch Frauen, wie Elly Ney und Eugenie Adam-Bernard, die zur damaligen Zeit keine Unbekannten gewesen waren.

Wie ihre männlichen Kollegen war ihr musikalisches Können gefragt. Sie spielten ihre eigenen Werke oder Kompositionen anderer Künstler und Künstlerinnen für international bekannte Firmen wie die Leipziger Firma Hupfeld oder die Firma Welte in Freiburg ein. Selbst in der Herstellung der Musikautomaten spielten Frauen eine große Rolle. So wurden sie als Walzensteckerinnen eingesetzt und arbeiteten als billige Arbeitskräfte an den Stanzmaschinen in den großen Leipziger Musikwerken.

Eine wesentliche Bedeutung kam den Musikzeichnern bei der Herstellung der Musikrollen für die Automaten hinzu. Hierbei sticht Albertine Ruth, die Tochter des bekannten Waldkircher Orgelbauers Andreas Ruth hervor. Ihr wird ein besonderes musikalisches Talent bescheinigt, dass sie zur wichtigsten Musikzeichnerin

im Unternehmen ihres Vaters machte. Den Spuren, die diese Frauen hinterlassen haben, wird Silvia Hofheinz mit den Besucherinnen und Besuchern folgen und dabei nicht die Musik zu kurz kommen lassen, in der wiederum zahlreiche Frauengestalten thematisiert werden wie Carmen, Madame Butterfly oder auch „Violetta aus La Traviata“. Die Führung findet am 8. März um 14 Uhr im Deutschen Musikautomaten Museum im Schloss Bruchsal statt. Kosten: Museumseintritt acht Euro, erm. vier Euro zzgl. zwei Euro Führungspauschale.

 

So, 29. März, 14 Uhr

Mit den Ohren sehen, auf der Nase tanzen

Die junge Badischen Landesbühne zu Gast im Deutschen Musikautomaten-Museum


Franziska Plüschke; Alexander Chico-Bonet, Foto: Sonja Ramm

Am Sonntag 29. März. um 14 Uhr ist die junge Badische Landesbühne zu Gast im Deutschen Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal.

Die Schauspielerin und Choreografin Franziska Plüschke entwickelte mit dem Stück „Mit den Ohren sehen, auf der Nase tanzen“ ein Tanztheater mit viel Musik für Menschen ab 4 Jahren, die ihre Sinne entdecken wollen.

Im Mittelpunkt stehen der leicht schwerhörige Homo Hapticus und Sentire Sensibus, die nicht gut riechen kann und auf eine neue Nase wartet.

Gemeinsam gehen sie auf eine sinnliche Erkundungsreise, der Entdeckung von Tönen, der Farben von Tageszeiten oder dem Geschmack von Kürbissuppe.

Dabei unterstützen sich beide und Sentire hat eine super Idee und leiht Homo einfach ein Ohr! Eintritt 10 Euro und ermäßigt für Kinder ab 6 Jahre 5 Euro.

Der Eintritt ist nur gültig für den Besuch der Veranstaltung und für das Deutsche Musikautomaten-Museum.

Anmeldung ist erforderlich bis 24.03. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. +49 (0)7251 742-652

Nächste Vorstellung im Deutschen Musikautomaten-Museum ist am 28.06.2020, 14 Uhr (mit Anmeldung!)

Thomas Rothfuß beim DMM-Förderverein

 

Lachen ist die beste Medizin“

 

Am 15. März um 11 Uhr / Geschichten und Gedichte im Stil von Heinz Erhardt

 

 

Bruchsal (tam). Bekannt wurde er als Mitglied der Volksmusik- Formation „Die Schäfer“ und des Gesangsduos Thomas & Thomas, mit dem er eine „Goldene Stimmgabel“ erhielt und in das deutsche Finale des „Grand Prix Eurovision“ einzog: Der gebürtige Brettener Thomas Rothfuß textet und komponiert mit Leidenschaft und hat neben Soloalben bereits mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt „Die Made ist auch nur ein Wurm“. Für seine satirische, im nordbadischen Dialekt verfasste Reiseballade „Mir henn des alles mitbezahlt“ wurde Rothfuß im vergangenen Jahr beim Mundartwettbewerb „Gnitzer Griffel“ ausgezeichnet.

Mit seinem humoristischen und musikalischen Programm „Lachen ist die beste Medizin“, ganz im Stile seines großen Vorbildes Heinz Erhardt, ist Thomas Rothfuß am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr beim Förderverein Deutsches Musikautomaten-Museum (DMM) zu Gast. Eingeladen in die Historische Wirtschaft im 2. Obergeschoss des Bruchsaler Barockschlosses sind neben den Vereinsmitgliedern, die freien Eintritt erhalten, auch interessierte Gäste. Für Nicht-Mitglieder wird der reguläre Schlosseintritt in Höhe von 8 Euro erhoben, die Veranstaltung selbst ist unentgeltlich. (Weitere Informationen zum Autor: www.thomas-rothfuss.de)

 

Fotos: Thomas Rothfuß.

 

Nachweis Aufnahme Rothfuß 1: wod

Nachweis Aufnahme Rothfuß 2: Picasa

Richtfest Parkhaus Dr.-Sieber-Halle

Sinsheims Innenstadt gewinnt stetig an Attraktivität

 

 

Bild (Stadtwerke Sinsheim): So soll das moderne Parkhaus zur Eröffnung Mitte des Jahres aussehen

Mit dem „Parkhaus Dr.-Sieber-Halle“ wird in der Sinsheimer Innenstadt zusätzlicher öffentlicher Parkraum geschaffen. Damit befinden sich im nördlichen (PH Grabengasse), im westlichen (PH Burgplatz) und im östlichen (PH Dr.-Sieber-Halle) Randbereich der Innenstadt Parkhäuser, von welchen die Innenstadt auf kurzem Weg erreicht werden kann. Im südlichen Bereich bietet der Parkplatz „Bahnhof/Ladestraße“ eine große Anzahl von öffentlichen Stellplätzen. Alle diese Einrichtungen liegen an der neuen „Park-Route“ rund um die Innenstadt.

Bild (Stadt Sinsheim): Giuseppe Castrovono und Marcus Heide sprachen den Richtspruch

Am Dienstag, den 11. Februar 2020, knapp 13 Monate nach Spatenstich, fand das Richtfest für das Parkhaus statt. Den Grundsatzbeschluss zum Neubau fasste der Gemeinderat im Dezember 2017, Spatenstich war am 21. Januar 2019.

Oberbürgermeister Jörg Albrecht begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, unter ihnen Baudezernatsleiter Tobias Schutz, der Leiter der Stadtwerke Andreas Uhler, Ortsvorsteher, Mitglieder des Gemeinderats sowie Verantwortliche und Mitarbeiter der beteiligten Firmen und der Stadtverwaltung. In Anbetracht der Wetterlage schritt man rasch zur Tat. Den Richtspruch sprachen Oberbauleiter Giuseppe Castronovo und Marcus Heide von der Firma Huber Integral Bau GmbH. Laut Bautagebuch war der Tag des Richtfestes der 112. Arbeitstag der Firma Huber Integral Bau GmbH auf der Baustelle des Parkhauses. In seiner anschließenden Ansprache vor einem kleinen Imbiss im Foyer der Dr.-Sieber-Halle, in die man aufgrund des noch immer vorherrschenden starken Windes ausgewichen war, bedankte sich Jörg Albrecht für das rege Interesse. „Das Parkhaus, das hier entsteht, ist ein Projekt von mehreren, welche die Attraktivität Sinsheims steigern und wesentlich zum verbesserten Stadtbild beitragen. Einem Stadtbild, das einer Großen Kreisstadt gut zu Gesicht steht. Parkhaus, Dr.-Sieber-Halle, Festplatz, Freibad – wenn man sich überlegt, was in den letzten Jahren alles entstanden ist, kann man zurecht stolz sein“, so der Oberbürgermeister.

Das neue fünfgeschossige Parkhaus dient insbesondere der gerade sanierten Dr.-Sieber-Halle sowie dem ebenfalls komplett erneuerten Freibad, um den Besuchern wettergeschützte Parkmöglichkeiten anbieten zu können. Insgesamt bietet das Parkhaus 271 Stellplätze, davon 5 barrierefrei mit größerer Breite, 10 Frauenparkplätze und zunächst 4 Stellplätze mit E-Ladestationen, eine Erweiterung ist vorbereitet. Das Parkhaus verfügt über eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach und wird stromsparend mittels LED mit Bewegungsmeldern beleuchtet. Im Augenblick noch nicht ersichtlich ist die geplante Fassade aus strukturiertem Streckmetall mit dahinterliegenden Lärmschutzelementen, die den durch das Parkhaus entstehenden Lärm von den umliegenden Anwohnern fernhalten. Die Parkplätze werden gebührenpflichtig sein. Unwesentlich weiter von der Innenstadt entfernt stehen auf dem generalsanierten Festplatz kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt ca. 6,5 Mio. Euro. Aus dem Landessanierungsprogramm erfolgten Zuschüsse in Höhe von ca. 4,1 Mio. Euro. Die Eröffnung des Parkhauses ist für Mitte 2020 geplant.

 

 

Neustrukturierung der Wasserversorgung in den Kraichtaler Stadtteilen Gochsheim, Münzesheim und Oberacker

Nach rund einjähriger Bauzeit: Erster von insgesamt vier Bauabschnitten für den Neubau des zentralen Hochbehälters in Oberacker erfolgreich abgeschlossen

 

Kraichtal (sn). Nicht nur Fische brauchen Wasser, um leben zu können. Alle Tiere und Pflanzen sind auf diese kostbare Flüssigkeit angewiesen und auch wir Menschen können ohne Wasser nicht überleben. Eine gute Wasserversorgung ist auch für die Zukunft des ländlichen Raums unerlässlich. Erst wenn einem das „Lebensmittel Nr. 1“ von heute auf morgen einmal nicht mehr zur Verfügung steht - beispielsweise aufgrund einer Keimbelastung - wird einem bewusst, wie bedeutend die Ressource für das tägliche Leben ist. Dies wissen auch die Verantwortlichen der Stadt Kraichtal, die am Dienstag, 11. Februar, auf der Baustelle zum neuen, zentralen Hochbehälter in Oberacker vor Ort waren, um sich von der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts persönlich zu überzeugen. Wassermeister Sven Oswald führte dabei zunächst fachmännisch aus: „Nach Information unseres Labors für Trinkwasseranalyse sind alle Proben, welche relevant für einen Umschluss der Trinkwasserversorgung in Kraichtal-Oberacker nötig waren, ohne Befund. Dies bedeutet, dass der neue Hochbehälter des Versorgungskonzeptes Kraichtal-Mitte in der Nacht vom 22. auf den 23. Januar auf die Versorgungsleitung Oberacker angeschlossen werden konnte.“ Nach den Ausführungen des Wassermeisters ging Bürgermeister Ulrich Hintermayer noch einmal auf die wichtigsten Punkte der rund einjährigen Baumaßnahme am bestehenden Hochbehälter „Forst“ ein. „Wesentliche Bestandteile des Konzepts sind der Bau eines zentralen Trinkwasserhochbehälters sowie das Herstellen einer Verbindung zwischen den Stadtteilen Gochsheim und Münzesheim mittels Ringleitung, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Die einzelnen Projekte werden dabei abschnittsweise umgesetzt“, so das Stadtoberhaupt. Der Kraichtaler Gemeinderat hatte im Oktober 2017 über die vorgestellte Planung zum Neubau des zentralen Hochbehälters eingehend beraten, verschiedene Ausführungsvarianten miteinander verglichen und schließlich den Baubeschuss für die Umsetzung der Baumaßnahme einstimmig gefasst. Die ersten Fertigbauteile waren im März des vergangenen Jahres angeliefert worden.

Nachhaltiges Konzept getreu dem Motto „Aus drei mach eins!“

 

Ausgangspunkt für die von der Stadt Kraichtal vor Jahren in Auftrag gegebene Studie waren die zahlreichen Hochbehälter, die in neun Stadtteilen Kraichtals zur zuverlässigen Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser vorgehalten werden. „Ziel des Strukturgutachtens war es dabei nicht nur die festgestellten Mängel zu beseitigen, sondern eine zukunftsweisende Lösung für die nächsten Generationen zu finden - also ein nachhaltiges wie gleichermaßen wirtschaftliches Konzept, das sukzessive umgesetzt werden kann“, erinnert Nils Deparade, Amtsleiter Technik, an die anfänglichen Überlegungen. Schnell wurde erkannt, dass aus drei Hochbehältern in Gochsheim, Oberacker und Münzesheim einer gemacht werden soll. Die Neuverlegung einer Förderleitung von Gochsheim (Versorgung mit Bodenseewasser) zum zentralen Hochbehälter wurde dabei ebenso notwendig, wie die Verlegung einer Fallleitung zwischen dem Hochbehälter und den Stadtteilen Münzesheim und Gochsheim. Ein Ringschluss zwischen den Stadtteilen Münzesheim und Gochsheim wurde zudem aus Gründen der Versorgungssicherheit unumgänglich. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt haben am 5. Februar mit dem Bau der Fallleitung von Oberacker nach Münzesheim begonnen.

Kosten des Großprojekts

Für den Hochbehälter Oberacker mit Bedienungshaus ergeben sich Herstellungskosten in Höhe von rund 1,8 Millionen € (brutto). Viel Geld, das in Kraichtal zur Versorgung der Bürgerinnen und Bürger „nachhaltig“ investiert wird. Für die Realisierung des Wasserversorgungskonzepts fließen Fördermittel des Landes. Der Fördersatz beträgt 65 Prozent.

 

BU1: Der neue Hochbehälter von außen.

 

BU2: Der neue Hochbehälter von innen: Wassermeister Sven Oswald erläutert Bürgermeister Ulrich Hintermayer, Herr Burschel vom Ingenieurbüro Unger, Bernd Wöhrle vom Sachgebiet Hoch- und Tiefbau sowie Nils Deparade, Leiter des Amtes für Technik bei der Stadt Kraichtal, das „elektronische Herzstück“ des Gebäudes.

„Natur – das harmonische Ganze“ Ausstellung mit Fotos von Hans-Georg Pflüger

15.02.-15.03.2020 im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof Bad Rappenau

„Wir fotografieren etwas … weil es ist, was es ist und was es noch alles ist“, dieses Zitat von Minus White, einem amerikanischen Fotografen, könnte ein Wegweiser durch die Fotoausstellung von Hans-Georg Pflüger aus Bad Wimpfen im Fränkischen Hof in Bad Rappenau sein.

Seine schwarz-weißen und farbigen Naturaufnahmen sind zurückhaltende, aus der Stille kommende unaufdringliche visuelle Interpretationen. Seine fotografischen Darstellungen und Entdeckungen sind reduziert und lassen dennoch das Große erahnen, seine Betonung liegt auf dem Licht und seiner eigenen Emotionalität. Die Fotos bleiben im Vieldeutigen und wünschen sich Zeit zur Betrachtung. Sie lassen durch ihre Leisigkeit Raum für eigene Wahrnehmungen und Phantasien, also für das, was sie alles noch sein könnten.

Hans-Georg Pflüger ist Autodidakt, seine Auseinandersetzung mit der Fotografie erstreckt sich über 40 Jahre. Mit unterschiedlicher Intensität und auch Schaffenspausen widmet er sich wechselnden Themenbereichen.

Einzel- bzw. Beteiligung an Gruppenausstellungen hatte er u.a. in Konstanz, Mannheim, Neckarsulm und Widdern, hinzukommen mehrmalige Teilnahmen am Mont Martre Flair in Bad Wimpfen.

 

Die Ausstellung „Natur – das harmonische Ganze“ mit Fotos von Hans-Georg Pflüger wird am Samstag, dem 15.02.2020, um 15 Uhr im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof, Heinsheimer Str. 16, in Bad Rappenau eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anschließend ist die Ausstellung bis 15.03.2020 jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Künstler ist anwesend. Der Eintritt ist frei.

Themenfeld „Baurecht“ stand im Mittelpunkt der zweitägigen Klausur des Gemeinderates der Stadt Kraichtal

 
Die Gemeinderäte der Stadt Kraichtal wurden an zwei Tagen in der Mehrzweckhalle Menzingen umfassend zur „Baurechts-Thematik“ geschult; beispielsweise wurde eine Priorisierung von Bebauungsplänen wurde vorgenommen.

Kraichtal (sn). Auf den Grundlagen des Baurechts prägen Gemeinden und Städte die Entwicklung und das Aussehen des unmittelbaren Lebensraums der Bürgerinnen und Bürger in ganz besonderer Weise. Grund genug für den im Mai des vergangenen Jahres neu gewählten Gemeinderat der Stadt Kraichtal, sich im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung Anfang Februar dieser kommunalpolitisch bedeutsamen Thematik vollumfänglich zu widmen. In der Mehrzweckhalle Menzingen sah der vom Sachgebiet Planung & Umwelt aufgestellte Zeitplan – nach einer kurzen Begrüßung des Bürgermeisters Ulrich Hintermayer – zunächst eine erste Einführung in die Inhalte eines Bebauungsplans, die Schriftlichen Festsetzungen sowie die Örtlichen Bauvorschriften vor. Darüber hinaus erfuhren die anwesenden Ratsmitglieder auch Grundlegendes zum Baurecht, nämlich in wie weit die Stadt in das baurechtliche Geschehen eingebunden ist, wie die Bauleitplanung funktioniert, welche Möglichkeiten städtebauliche Verträge bergen, wie die Stadt mit Einzelbauvorhaben umzugehen hat, was eine Umlegung ist und welche wesentlichen Fragen schließlich das Baugesetzbuch (BauGB) regelt. Nach diesen von Michael Schöffler vom Büro Schöffler-Stadtplaner-Architekten, Karlsruhe, allgemeinen Ausführungen folgte ein Sachvortrag von Birgit Schwegle, von der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe GmbH, über „Energetische Aspekte in der Bauleitplanung“. Im zweiten Teil des Freitagnachmittags widmeten sich die Ratsmitglieder den Themen „Baulandentwicklung – Erschließung mit einem externen Erschließungsträger“ (Sachvortrag Dr. Dopfer, ESB Kommunalprojekt AG, Bruchsal) sowie der „Beteiligung in der Bauleitplanung“. Dabei erfuhren die Klausurteilnehmer, dass sich jede Stadt in erster Linie mit Baurecht beschäftigen muss, weil sie Trägerin der Planungshoheit ist. Ihre planerische Aufgabe bewältigt die Kommune vor allem mit Hilfe der Bauleitplanung, also mit den Instrumenten des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans. Wegen ihrer Planungshoheit ist die Stadt vor allem über die Möglichkeit des

  • 36 BauGB und das darin enthaltene Einvernehmenserfordernis aber auch bei der Beurteilung von Einzelbauvorhaben eingebunden. Der Gemeinderat wird zur planungsrechtlichen Zulässigkeit eines jeden genehmigungsbedürftigen Vorhabens befragt („Gemeindliches Einvernehmen“). Am zweiten Tag der Klausur wurde es inhaltlich schließlich konkreter, sprich kraichtalspezifischer. Hauptamtsleiter Manuel Kurz und seine Kolleginnen aus dem Sachgebiet Planung & Umwelt stellten – nach einer Übersicht aller Baugebiete in den neun Kraichtaler Stadtteilen – die Ergebnisse der Gewerbeflächenumfrage der Wirtschaftsförderung Kraichtal vor. Die Rückmeldung der ansässigen Gewerbebetriebe zeigte den Gemeinderäten die Notwendigkeit der Entwicklung von Gewerbeflächen auf. Gleichzeitig wurde in der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde auf die daraus resultierende Verkehrsproblematik hingewiesen. Viel zu diskutieren hatten die Ratsmitglieder beim letzten Tagesordnungspunkt der Klausur. Es galt, die Bauleitplanverfahren der Stadt Kraichtal zu priorisieren. Bei rund 20 Vorhaben keine leichte Aufgabe, bei der es wichtig war, „Kraichtal als großes Ganzes und nicht nur den einzelnen Stadtteil im Blick zu haben“. „Packen wir es an – es gibt viel zu tun“, so das Schlusswort des Bürgermeisters, bevor es für die Teilnehmenden – nach einem gemeinsamen Mittagessen - ins wohl verdiente Wochenende ging.

 

 

Die Magie der Nacht in der Musik

Samstag, 15.02.2020, 19:30 Uhr, Wasserschloss Bad Rappenau

 

„Nacht und Träume“ - Mit diesem Titel des gleichnamigen Liedes von Franz Schubert laden die aus Bad Rappenau stammenden Musikerinnen Sonja Koppelhuber, Mezzosopran und Anette Fischer-Lichdi, Klavier zusammen mit Evelyn Czesla, Sopran und Nico Wouterse, Bassbariton am Samstag, 15. Februar 2020 um 19:30 Uhr zu einem stimmungsvollen Konzert ins Dachgeschoss des Wasserschlosses ein.

 

Die Nacht, eines der wichtigsten Motive der Romantik, steckt voller Geheimnisse. Sie ist die Zeit der Geister, Teufel und Gespenster, aber auch der (un-) erfüllten, manchmal heimlichen Liebe. Auf dem Programm stehen Lieder und Arien aus Oper, Operette und Musical von Mozart, Schubert, Brahms, Offenbach und Donizetti, welche die Nacht in all ihren Facetten von Sehnsucht, Tod und Einsamkeit bis hin zum häuslichen, nächtlichen Ehestreit beleuchten.

 

Kartenvorverkauf:

Karten für das Konzert am Samstag, dem 15.02.2020 um 19:30 Uhr im Dachgeschoss des Wasserschlosses kosten 16 Euro im Vorverkauf und 18 Euro an der Abendkasse.

 

Vorverkaufsstellen:

Bürgerbüro im Rathaus Bad Rappenau, Kirchplatz 4, Tel.: 07264/922-321

Gästeinfo im Foyer des RappSoDie, Salinenstr. 37, Tel.: 07264/922-393

Online-Ticket-Verkauf: https://tivents.de/veranstalter/kulturamt-bad-rappenau

Hotline am Veranstaltungstag: 01590 41 53057

 „Restaurant zum Schwanen“ in Unteröwisheim unter neuer Leitung

Inhaberin Narcisa Cojanu wirbt mit rumänischer und deutscher Küche

 
Bürgermeister Ulrich Hintermayer (links), daneben Inhaberin Narcisa Cojanu und Mitarbeiterin Andrea bei der Übergabe des Kraichtal-Logos.

Kraichtal (sn). Nachdem das ehemalige Landgasthaus „Zum weißen Schwanen“ eine Weile ein „Dornröschendasein“ gefristet hatte, wurde das Lokal zu Beginn des Jahres wieder zum Leben erweckt. Mit einem neuen Namen und neuem Schwung soll das zentral in der Ortsmitte liegende Restaurant nun wieder alte und neue Gäste aus nah und fern anlocken. Bürgermeister Ulrich Hintermayer nahm die Neueröffnung zum Anlass, um dem Restaurant am 6. Februar einen Begrüßungsbesuch abzustatten und sich ein Bild über die Lokalität zu verschaffen. Inhaberin Narcisa Cojanu, die bereits Gastronomieerfahrung besitzt und gemeinsam mit ihrem Ehemann nebenbei noch einen Imbiss in Wiesental betreibt, hieß den Rathauschef zunächst herzlich willkommen und informierte ihn über ihr Angebot. Das Kochen ist im Schwanen „Chefsache“, sprich die neue Inhaberin steht gemeinsam mit ihrem Ehemann am Herd. Unterstützt werden die beiden Gastronomen von zwei Aushilfen. Das Speisenangebot umfasst rumänische und deutsche Küche, so unter anderem einen rumänischen Bohnentopf mit Rauchfleisch im Brot serviert, Rindergulasch in der Brotschüssel und weitere Spezialitäten sowie Vorspeisen und Desserts. Auch die Genießer der deutschen Küche finden auf der Speisekarte eine reichliche Auswahl. Von Dienstag bis Freitag wird täglich von 11:45 Uhr bis 14:30 Uhr ein Tagesessen angeboten. Gerne kann aber auch à la carte bestellt werden. Abends ist dann an den gleichen Tagen wieder von 17 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags bietet das Restaurant durchgehende Öffnungszeiten von 11 Uhr bis 22 Uhr an. Unter der Rufnummer 07251 3229232 besteht auch die Möglichkeit, einen Tisch zu reservieren. Das Lokal selbst bietet circa 40 Sitzplätze und die künftig bei warmen Temperaturen dazu geplante Terrasse circa 40 weitere Sitzgelegenheiten. Im Innenhof des Restaurants befindet sich ein großer Biergarten, der rechtzeitig zur Saison noch auf Vordermann gebracht wird und ebenfalls noch 150 Gästen Gelegenheit zur Einkehr, zum Beispiel nach einer Wanderung oder Radtour, bietet. Als besonderes „Highlight“ ist angedacht, hier künftig auf einem Holzkohlegrill Grillfleisch zuzubereiten. Geplant ist für Zukunft außerdem noch ein Ausbau für sechs bis sieben Fremdenzimmer im Obergeschoss des Fachwerkhauses. Zur Feier des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar haben sich die neuen Gastronomen ein kleines Menü ausgedacht, mit dem sie, umrahmt von Musik, ihre Gäste verwöhnen wollen. Die offizielle Eröffnung des Restaurants zum Schwanen findet am Samstag, 28. März, statt. Bürgermeister Hintermayer bedankte sich am Ende seines Besuches für die Einladung und den dargereichten Imbiss und wünschte der neuen Inhaberin und ihrem Ehemann für die Zukunft einen guten Zuspruch und viele zufriedene Gäste. Die ebenfalls bei dem Besuch anwesende langjährige Inhaberin, Renate Jillich, zeigte sich sehr zufrieden, dass es nun mit viel Engagement weitergeht in „ihrem“ Schwanen.