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Omer Klein Trio: Radio Mediteran

Eine Liebeserklärung an das Mittelmeer, an dessen Küste die drei israelischen Musiker Omer Klein, Haggai Cohen-Milo (Bass) und Amir Bresler (Schlagzeug) aufwuchsen – und an die Vielfalt der Kulturen, die es verbindet.

Wir hören modernen europäischen Jazz, wir hören den Balkan, die Türkei, die arabische Welt und Nordafrika.

Doch "Radio Mediteran" ist kein folkloristisches Album geworden – wie der Pianist im Interview sagte: "Ich wollte diese Musik nicht kopieren.

Wir haben vielmehr versucht, sie zu absorbieren, sie in ein einen persönlichen Kontext zu setzen und im Idealfall vielleicht ein neues Genre zu kreieren." Wer diese bunte, tanzende, hochenergetische Musik hört, wird feststellen: Ziel erreicht! (2019)

https://omerklein.com

Das Konzert „ Omer Klein Trio ist am Donnerstag, 16. Mai 2019 um 19.30 Uhr in der Hospitalkirche in Schwäbisch Hall.

Die Hospitalkirche ist ab 18.30 Uhr geöffnet. Karten gibt es am Vorverkauf für Nichtmitglieder für 22,- € incl.

VVK an der Abendkasse für 22,-€; Jazzclubmitglieder zahlen im Vorverkauf 18,- € incl. VVK; an der Abendkasse 17,- €; SchülerInnen und Studenten 7,- €.

Veranstalter ist der Jazzclub Schwäbisch Hall und das Schwäbisch Haller Kulturbüro.

Neubau Gemeinschaftsschule Kraichtal in Münzesheim.

Kraichtaler Gemeinderäte nahmen die „größte Baustelle in der Geschichte der Stadt Kraichtal“ ins Visier.

BU: „Hoher Besuch“ auf der „Großbaustelle“ in Münzesheim.

 

/ Bisher 7,5 Millionen € verbaut

Kraichtal (sn). Pünktlich zum Schuljahr 2019/2020 soll der Unterricht in den neuen Klassenräumen der Gemeinschaftsschule Kraichtal beginnen. Mensa, Musiksaal und ein neu gestalteter Pausenhof bilden sodann das neue Zentrum der Schule. Damit das Stichdatum 11. September 2019 auch eingehalten werden kann, laufen die Arbeiten am Schulstandort Münzesheim bereits seit dem offiziellen „Baggerbiss“ im Mai 2017 auf Hochtouren.

Rund ein Jahr später konnte Richtfest gefeiert werden. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 1,4 Millionen € verbaut worden. Zwischenzeitlich hat der Erweiterungsbau mit Mensa und Unterrichtsräumen für die Markgrafen-Gemeinschaftsschule weiter Gestalt angenommen. Vom Baufortschritt überzeugte sich am Mittwochnachmittag, 8. Mai, Bürgermeister Ulrich Hintermayer persönlich zusammen mit den Kraichtaler Gemeinderäten, im Beisein von Mitarbeitern der Stadt Kraichtal sowie Gemeinschaftsschul-Rektor Matthias Fuchs und Konrektor Bernd Schürle, bei einem Besuch auf Kraichtals größter und - gleichzeitig mit nahezu 15 Millionen € Baukosten - kostenintensivster Baustelle in der Geschichte der Stadt Kraichtal.

Beim gemeinsamen Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten brachte es Planer Bernhard Asböck auf den Punkt: „Hier entsteht ein Ort, an dem gemeinsam fürs Leben gelernt werden kann!“ Ein Gemeinderatsmitglied betonte beim Blick auf die künftige Mensa, welche mit 144 Sitzplätzen ausgestattet sein wird, dass die Stadt mit dem Bauprojekt auch für junge Familien attraktiv bleibt, denn die weiterführende Schule sei ganz eindeutig ein Standortfaktor für Kraichtal.

Und auch die bisher vollzogenen Bauarbeiten sorgen für zufriedene Gesichter bei den Baustellenbesuchern, zumal „wir aktuell im Bauzeitenplan liegen“, weiss Klaus Bauer vom Sachgebiet Hoch- und Tiefbau bei der Stadt Kraichtal. Weiter führt er aus, dass – Stand heute – auch der Finanzrahmen von knapp 15 Millionen € eingehalten wird. Nahezu ein Drittel dieser Kosten wird aus Zuschüssen verschiedenster „Fördertöpfe“ bezahlt. Aktuell wurden 7,5 Millionen € verbaut.

Unterricht mit Blick ins Grüne

Das Gebäudekonzept ist laut Architekturbüro Asböck nachhaltig und wirtschaftlich. Bereits vom Preisgericht des Planungswettbewerbs war der Entwurf für seine Wirtschaftlichkeit und die „hohe städtebauliche und innen- wie außenräumliche Qualität“ gelobt worden. Die bislang auf der Baustelle ausgeführten Arbeiten bestätigen dies.

„Wir wollen mittels der vielerorts ausgeführten Glasfronten einen Eindruck von Großzügigkeit erwecken; die Schule soll Freundlichkeit ausstrahlen“, so der Planer. Trotz regnerischem Wetter am Besichtigungstag waren mit einem Blick auf den Münzesheimer Kirchturm und die aktuell knallgelb blühenden Rapsfelder schöne Ausblicke aus den Klassenzimmern geboten. Doch im Inneren des Gebäudes befindet man sich zweifelsohne noch auf einer Großbaustelle. Ende Juli 2018 erfolgten beispielsweise die Dachabdichtungsarbeiten der rund 2.000 Quadratmeter großen Flachdachflächen.

Die Schließung der Fassade mit einer sogenannten Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Holz-Aluminium-Fenster begann rund ein Monat später. Mitte September konnten schließlich mit den Gewerken für den Innenausbau begonnen werden. Es folgten Trockenbau-, Estrich-, Maler/Verputz-, Schreiner- und Bodenbelagsarbeiten sowie die Montagearbeiten für die Glastrennwände in den Treppenhäusern und für die mobile Trennwand in der Mensa.

Aktuell werden die Lüftungskanäle der beiden Raumlufttechnischen Anlagen in der abgehängten Deckenkonstruktionen in den Ebenen 1 und 0 montiert“, weiss Klaus Bauer, der während des Rundgangs ausführte, dass die WC-Anlagen, der Technikraum und das Treppenhaus den Kern des Gebäudes bilden werden. Abgeschlossen sind zwischenzeitlich die Bodenbelagsarbeiten in den Klassenräumen der Ebene 2; ebenso die Fliesenlegerarbeiten in den WC-Anlagen der zweiten Ebene.

Hier kommt mit den königsblauen Wandfließen etwas Farbe in die Schule, die ansonsten in grau (Sichtbeton) und hellbraun (Holz) gehalten ist. Es folgen nun die Bodenbelags- und Fliesenlegerarbeiten in den Ebenen 1 (Mensa, Küche, WC Anlagen usw.) und 0. Des Weiteren gilt es, in absehbarer Zeit diverse Beschaffungen, wie beispielsweise für die Ausstattung des Computerraums, vorzunehmen.

Auch den großzügigen Pausenhof gilt es noch entsprechend zu gestalten, so dass die Schülerinnen und Schüler in den Pausen toben können. Spass an Bewegung soll beispielsweise eine Boulderwand wecken; für kleine Hobbygärtner gibt es einen Schulgarten. Der kurzweiligen und äußerst informativen Schulbesichtigung schloss sich um 18 Uhr eine nichtöffentliche Informationsrunde im Rathaus Kraichtal in Münzesheim an.

Inhaltlich ging es abermals um den Neubau der Gemeinschaftsschule Kraichtal. Die Planer (Büro Asböck: Bernhard Asböck; Büro BPM (Projektsteuerung): Thomas Vogl und Max Knödlseder; Büro Hug/Kolb: Marc Kolb) standen den Räten Rede und Antwort zum Großprojekt.

 

Baden-Württemberg Tag in Winnenden

 

 

Bild (Stadtmarketing): Aufeinandertreffen auf dem Baden-Württemberg-Tag in Winnenden mit Innenminister Thomas Strobl und Ehrengästen am Stand der Heimattage Sinsheim.

Der Baden-Württemberg Tag in Winnenden läutete das Heimattagejahr 2019 für die Stadt im Rems-Murr-Kreis ein. Über 20.000 Besucher haben ein ereignisreiches Wochenende erlebt.

Der Baden-Württemberg-Tag ist im Rahmen der jährlich an einem anderen Ort im Ländle stattfindenden Heimattage eine einzigartige Gelegenheit für Unternehmen und Institutionen, ein großes Publikum auf sich aufmerksam zu machen.

Das Team der Heimattage Sinsheim war mit von der Partie und hat schon einmal kräftig die Werbetrommel für die Heimattage im kommenden Jahr in Sinsheim gerührt. Besucher, die bei ihrem Bummel durch die Winnender Innenstadt am Stand der Heimattage Sinsheim ankamen, wurden von Ines Kern, Jessica Erhart, Johanna Barth und Oberbürgermeister Jörg Albrecht herzlich begrüßt und zu den Heimattagen 2020 nach Sinsheim eingeladen.

Auch Innenminister Thomas Strobl und weitere Ehrengäste schauten bei ihrem Rundgang bei den Sinsheimern vorbei.

Eine Stele für Barcs

Bild (Stadt Sinsheim): Berno Zwosta gestaltet mit Schülern eine Stele als Symbol der Freundschaft und Städtepartnerschaft zwischen Barcs und Sinsheim.

Der Sinsheimer Künstler Berno Zwosta hat mit den Sinsheimer Schülern Alya und Cherin Dietz, Simon Riedlberger und Tibor Hochmuth eine bunte Stele für die ungarische Partnerstadt Barcs gestaltet. Die fertige Stele wartet nun darauf, vom Vorsitzenden des Freundeskreis Barcs zum Stadtfest nach Barcs transportiert und aufgestellt zu werden.

Zwosta hat sich für seinen Entwurf intensiv Gedanken gemacht. Die Städtepartnerschaft zwischen Sinsheim und Barcs ist im Fluss und beide Städte liegen an einem Fluss. Die eine an der Drau, die andere an der Elsenz. Die Einwohner beider Städte sind auf dem Weg der Freundschaft und Städtepartnerschaft und somit ist die Städtepartnerschaft im Fluss und auf dem Weg.

Dieser Weg wird als Spirale und Band auf der Vorder- und Rückseite geschlungen. Zur Städtepartnerschaft gehört auch eine visuelle Verbindung, nämlich zu sehen, was es an Schönheiten in der anderen Heimat gibt. Ebenso muss das Herz dabei sein. In Sinsheim und Barcs gibt es Weinberge. Somit kommt als weitere sinnliche Wahrnehmung das Schmecken dazu und somit der gemeinsame Genuss der jeweiligen kulinarischen Köstlichkeiten.

Während der Heimattage in Sinsheim im kommenden Jahr 2020 wird eine Stele für Sinsheim als Gemeinschaftsprojekt von Sinsheimer, Barcser und Longuéer Schülern am Fohlenmarkt-Wochenende gestaltet. Dann steht in beiden Partnerstädten eine bunte Stele zum 30 jährigen Partnerschaftsjubiläum, als Symbol für den weiteren Weg, den Fluss gelebter Städterpartnerschaften, gestaltet von Kindern und Jugendlichen für die Zukunft.

Hoffenheim Ost surft ab sofort mit Highspeed im Internet

450 Haushalte mit schnellem Internet versorgt

Bildunterschrift: (Von li): Per Knopfdruck durch Ortsvorsteher Karlheinz Hess, Thomas Häusel (Operativer Leiter fibernet rn), Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Peter Mülbaier (Geschäftsführer fibernet rn), Matthias Hermann und Giacomo Stifanelli (beide NetCom BW) gibt es ab sofort Highspeed.

Die Anwohner und Gewerbetreibenden von Hoffenheim Ost können sich über eine leistungsfähige Internetverbindung freuen! Rund 450 Haushalte können ab sofort mit Highspeed-Internet versorgt werden.

Durch den symbolischen Druck auf den Buzzer wurde das Breitbandnetz am Dienstag, 7. Mai 2019, von Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht, sowie Vertretern der NetCom BW und des Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar, offiziell in Betrieb genommen.

Im Rahmen des Ausbauprojekts des Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar, fibernet.rn, gemeinsam mit der Gemeinde wurde die Hoffenheim-Ost mit der FTTC-Technologie (Fiber to the Curb) sowie der FTTB- Technologie (Fiber to the Building) ausgebaut.

Bei der Anbindung mit der FTTC-Technik wird der Verteilerkasten mit Glasfaser angeschlossen. Die sogenannte „letzte Meile“ bis ins Gebäude wird durch die bestehende Kupferleitung realisiert.

Bei dieser Technik sind Internetgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s möglich. Bei der FTTB- Technologie sind sogar Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s buchbar, da der Glasfaseranschluss direkt bis ins Haus führt.

Die FTTC-Anbindungen in Hoffenheim Ost sind vollständig fertiggestellt – FTTB folgt in Kürze. „Längst ist ein leistungsfähiger Breitbandanschluss ein maßgebliches Kriterium für die Standortwahl von Unternehmen sowie Privatpersonen geworden“, erklärt Matthias Hermann von der NetCom BW. Die NetCom BW betreibt im Rhein-Neckar-Kreis und somit auch in Hoffenheim das Breitbandnetz und bietet sowohl Gewerbekunden Betreuung rund um die Sparten Internet als auch Privatkunden Highspeed-Internet, Internettelefonie und IPTV an.

Ein weiterer Provider, die Firma overturn technologies GmbH bietet mit ihrem Produkt AvioDSL auf dem Zweckverbandsnetz ebenfalls Telekommunikationsdienstleistungen an. Im April 2019 fanden in Hoffenheim bereits zwei Beratungen und Informationsveranstaltungen statt. Bürger und Interessenten erhalten weitere Informationen zu den Produkten und Tarifen.

Die NetCom BW erteilt sie unter www.netcom-bw.de und durch den NetCom BW-Vertriebspartner DynaXess GmbH, Amselstraße 10, 68307 Mannheim, Tel. 0621/44595913, Mobil 0177/8643322 und 0176/20908976 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Avio DSL erteilt Informationen unter 08002846375 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Informationsveranstaltung zum Thema „Hoffnungshaus Kraichtal“ im Foyer der Eisenhutschule Unteröwisheim.

 Ziel: „Bezahlbaren Wohnraum für Einheimische und Geflüchtete gleichermaßen schaffen“

 

Allumfassend informiert wurde die interessierte Öffentlichkeit zum Projekt „Hoffnungshaus Kraichtal“ im Foyer der Eisenhutschule Unteröwisheim.

Kraichtal (sn). Es gibt sie in Leonberg, Esslingen, Schwäbisch Gmünd, Bad Liebenzell und Sinsheim: die sogenannten Hoffnungshäuser. Sie sind Sinnbild für „Interkulturelles Leben“, „Lebendige Hausgemeinschaft“ und „Preisgünstigen Wohnraum“. Kurzum: Mit diesen Einrichtungen hat die Hoffnungsträger Stiftung ein innovatives Konzept für die Integration von Geflüchteten entwickelt, das inzwischen bundesweit auf großes Interesse gestoßen ist.

So auch in Kraichtal, denn für die Kommune mit den neun Stadtteilen ist in puncto Anschlussunterbringung die maximale Auslastung städtischer und angemieteter Immobilien zwischenzeitlich erreicht. Zudem steigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum seit Jahren stetig an. „Das Angebot für integratives Wohnen von Geflüchteten und Deutschen ist eingebettet in ein breites lokales Netzwerk ehrenamtlichen Engagements.

Es trägt dazu bei, dass neu nach Kraichtal gekommene Menschen schnell heimisch werden und ein eigenständiges Leben führen können“, führte Bürgermeister Ulrich Hintermayer zu Beginn des Informationsabends am Montag, 6. Mai, einleitend aus. Er betonte dabei ausdrücklich, dass das Hoffnungshaus nicht ausschließlich für Geflüchtete zur neuen Heimat werden soll, sondern im Besonderen auch für Einheimische gedacht ist.

„Ein Hoffnungshaus sorgt für Verständigung, fördert Integration und schafft günstigen Wohnraum für Einheimische und in der jüngeren Vergangenheit zugewanderte Personen. Und das alles unter einem Dach“, berichtete das Stadtoberhaupt. Gemeinsam mit Angelika Röhm von der Hoffnungsträger-Stiftung und Thorsten Blatter, Architekt der Stiftung (Büro andOFFICE), stellten Mitarbeiter der Stadtverwaltung Kraichtal das fortgeschriebene Gesamtkonzept der Öffentlichkeit erneut vor: „Ziel des Hoffnungshauses ist es, Geflüchtete auf dem Weg in ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat zu begleiten.“

Ein Hoffnungshaus wird von einer professionellen Leitung koordiniert und das Zusammenleben von allen Bewohnern gemeinsam gestaltet. Je nach Standort und Ressourcen gibt es zusätzliche begleitende Angebote im Bereich der Sozialarbeit, Sprachförderung, Arbeitsmarktintegration und Gemeinwesenarbeit, wie zum Beispiel Sprachkurse, Nähkurse und gemeinschaftsstiftende Aktionen.

Öffentlichkeit frühzeitig am Bebauungsplanverfahren „Am Gaisberg“ in Unteröwisheim beteiligt

Nicht nur die Verantwortlichen der Stadt Kraichtal halten große Stücke auf die Kooperation, auch eine sehr große Mehrheit des Kraichtaler Gemeinderats sowie eine Vielzahl ehrenamtlich in diesem Bereich engagierter Kraichtalerinnen und Kraichtaler tragen dieses zukunftsweisende Projekt mit. Zuletzt war Mitte April in öffentlicher Ratssitzung der zur Realisierung notwendige Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans „Am Gaisberg“ in Unteröwisheim gefasst worden.

Der Informationsabend wurde nicht zuletzt dazu genutzt, um gemeinsam mit den rund 50 erschienenen Bürgerinnen und Bürgern den Vorentwurf des Bebauungsplans im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung zu erörtern. Sarah Thull, Sachgebietsleiterin der Stadtentwicklung Kraichtal, rückte dabei die Planung in den richtigen Kontext: „Das Vorhaben unterstützt das Gesamtrahmenkonzept Unteröwisheim Nordwest. In der Gemeinderatssitzung vom 25. Juli 2018 war die Verwaltung beauftragt worden, die technische Planung zur Anbindung des nordwestlichen Ortsteils an den westlichen Ortseingang von Unteröwisheim, analog dem städtebaulichen Rahmenplan „Unteröwisheim Nordwest“, parallel zum Vorhaben Hoffnungshaus, anzugehen.“

Der Bürgermeister wies in diesem Zusammenhang erneut ausdrücklich darauf hin, dass das Vorhaben Hoffnungshaus und die westliche Anbindung gemäß des Rahmenkonzepts parallel angegangen werden, die Realisierungszeiträume beider Projekte jedoch deutlich auseinander ragen werden. Im Ergebnis wird das Vorhaben Hoffnungshaus einige Zeit vor der Realisierung der westlichen Anbindung entstehen.

Bauvorhaben „Hoffnungshaus“

Bereits in den Gemeinderatssitzungen am 27. Juni 2018 und 25. Juli 2018 war die Bebauung mit drei Gebäuden auf dem Grundstück 874/15 vorgestellt worden. Aufgrund der Resonanz aus dem Gemeinderat und der Bevölkerung haben sich die Hoffnungsträger-Stiftung und die Stadtverwaltung intensiv über das Maß der Bebauung an diesem Standort unterhalten. Im Resultat sollen nun zwei Gebäude mit insgesamt 16 Wohnungen, inklusive Spielmöglichkeit, PKW-Stellplätzen, Fahrradstellplätzen und Abfallsammelanlage, errichtet werden.

Hierfür wird auch nur ein Teil des städtischen Grundstücks an die Hoffnungsträger-Stiftung veräußert. Der westliche Teil, circa 787 Quadratmeter, bleibt zunächst im städtischen Besitz. Die Stadtverwaltung geht so auf die Rückmeldungen der Bevölkerung ein und sammelt mit einer reduzierten Bebauung (zwei anstatt drei Gebäude) am Standort erste Erfahrungen.

Bei positiver Entwicklung am Standort wäre auf der Restfläche die Bebauung mit einem dritten Hoffnungshaus weiterhin möglich. „Es wird möglich sein, zu gegebener Zeit hierüber mit der Hoffnungsträger-Stiftung und der Bevölkerung Kraichtals ins Gespräch zu kommen“, merkte das Stadtoberhaupt an. Die nächste Offenlage des Bebauungsplans ist im Zeitraum Herbst/Winter 2019 vorgesehen.

Nicht nur ein Dach über dem Kopf liefern, sondern ein Zuhause geben“

Die dreigeschossigen Gebäude werden in nachhaltiger Holzbauweise mit qualitativ hochwertiger Ausstattung und einem Flachdach errichtet. Hierzu kann die Hoffnungsträger-Stiftung mittlerweile mehrere Auszeichnungen, unter anderem des Landes Baden-Württemberg, aufweisen.

„Aufgrund der nach Norden ansteigenden Topographie des Gebietes fügt sich eine dreigeschossige Bebauung in die Umgebung ein“, erläuterte Architekt Thorsten Blatter das modulare Baukastensystem, das bereits an vielen Standorten erfolgreich umgesetzt wurde. Die Errichtung kann in einem relativ geringen Zeitraum von sechs bis acht Monaten abgeschlossen werden. „Zudem wird mit dieser Bauweise ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet“, so Blatter weiter, der einen beispielhaften Grundriss einer Wohneinheit mittels Powerpoint präsentierte.

Es wird ein Mix aus Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen entstehen. Im Anschluss an die baulichen Ausführungen nahm Angelika Röhm die Anwesenden mit „auf eine Reise in ein Hoffnungshaus“. Sie selbst wohnt gemeinsam mit ihrer Familie im Leonberger Objekt und konnte so - sehr anschaulich – deutlich machen, worauf es im Alltäglichen bei dieser Wohnform ankommt. „Integratives Wohnen macht Fremde zu Freunden“, brachte es Röhm auf den Punkt und ergänzte, dass „das Wohnen im Hoffnungshaus nichts mit einem gängigen Mietshaus gemein hat. Vielmehr kann es mit einem Mehrgenerationenhaus verglichen werden“.

Im Schnitt verbringen die Bewohner vier Jahre im Hoffnungshaus, bevor sie weiterziehen. In allen Objekten gibt es ein sogenanntes „Leitungspaar“, das Ansprechpartner für die Menschen vor Ort ist und Hilfestellung im täglichen Leben gibt. Aus den Reihen der interessierten Öffentlichkeit schlossen sich nach den informativen Fachvorträgen zahlreiche Fragen an, die unter anderem Themen wie mögliche Lärmbelästigungen, Religionsvielfalt, Mietpreise, Barrierefreiheit, Kostenbeteiligung der Stadt Kraichtal, Auswahlverfahren und verkehrliche Anbindung betrafen.

Hauptamtsleiter Manuel Kurz hakte ein und berichtete, dass die bisher in Kraichtal gemachten Erfahrungen mit Geflüchteten durchweg positiv sind. Das große ehrenamtlich geleistete Engagement trägt bislang dazu bei, dass Integration keine leere Worthülse geblieben ist.

Dass die Vorzeichen für ein Gelingen gut stehen, bestätigte indes auch Melo Danze, 1. Vorsitzender des Vereins Kraichtal hilft e. V.: „Für Skepsis bleibt in Kraichtal wahrlich kein Platz. Wir sollten uns die Chance Hoffnungshaus nicht entgehen lassen!“ Auch wenn es bislang keine ländliche Vergleichskommune gibt, ist auch die Hoffnungsträger-Stiftung sehr zuversichtlich, dass das Projekt in Kraichtal gelingt. Diese Auffassung teilt nicht zuletzt der Bürgermeister, wie er im Schlusswort des Abends bestätigte.

 

Öffentliche Burgführung am 12. Mai „Eine Burg für alle Fälle“

 

Im Kostüm der Adelheid von Oettingen entführt Burgführerin Erika Behaghel die Teilnehmer in die Welt der ehemaligen Burgherren und ihrer Untertanen.

In einem eineinhalbstündigen Rundgang über das Gelände der Burg erzählt sie von der Entstehung, der Bauweise und Historie der Burg Steinsberg.

Dabei erfahren die Teilnehmer, warum der Bergfried achteckig ist und was es heißt „eingelocht“ oder „getürmt“ zu sein.

Allein der herrliche Blick in die nahe und ferne Umgebung wird jeden begeistern.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4 € und für Kinder ab 6 Jahren 2 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Treffpunkt ist am Sonntag, 12. Mai um 11.00 Uhr an der Infotafel am Parkplatz unterhalb der Burg , Steinsberg 1, 74889 Sinsheim-Weiler.

Veranstalter ist der Verein Freunde Sinsheimer Geschichte e.V.

Ab dem 07.05.2019 können rund 450 Haushalte in Hoffenheim mit Highspeed im Internet surfen.

 

Zur offiziellen Freigabe laden wir Sie recht herzlich am morgigen Dienstag, dem 07. Mai um 9 Uhr vor der Mehrzweckhalle Hoffenheim ein.

 

Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht, sowie Vertretern der NetCom BW und des Zweckverbandes High-Speed-Netz Rhein-Neckar werden das Netz offiziell in Betrieb nehmen

Bauvorhaben im Gochsheimer Gewerbegebiet

Sebastian und Christopher Nuber, Bürgermeister Ulrich Hintermayer und Ute Nuber mit Ehemann Walter Nuber beim Spatenstich.

Kraichtal (sn). Mit einer Begrüßungsrede von Ute Nuber wurde am Mittwoch, 10. April, das geplante Bauvorhaben der künftigen Firma „Nuber Gewerbepark“ vorgestellt, das einen weiteren neuen Abschnitt in der Familien-Firmengeschichte skizziert. Geschäftsführer der neuen Firma sind Ute, Sebastian und Christopher Nuber. Im Beisein von Bürgermeister Hintermayer, einigen Bekannten, Freunden und der Familie gab Ute Nuber einen Rückblick auf die bisherige Firmengeschichte und zog dabei einen Vergleich zu dem Zitat „Wer hoch hinaus will, muss mit dem ersten Schritt beginnen. Das Matterhorn wurde vor 154 Jahren zum ersten Mal bestiegen. Wie viele Schritte es waren, interessiert heute niemanden mehr.“ Entscheidend am Anfang war, so führte sie aus, dass man sich mit viel Zuversicht und Mut auf den Weg gemacht hat und dabei eine gute Seilschaft hatte. Diese Seilschaft sei ihre Familie. Begonnen hatte alles im Jahr 2000, als Ute Nuber mit ihrem Ehemann Walter mit dem Bau und dem Betrieb des heutigen Baumietparks startete. Bereits elf Jahre später war die Gewerbefläche zu klein geworden und es wurde ein weiteres Teilstück erworben, auf dem heute das Wohnhaus steht und die „Schnapsbrennerei Nuber“ untergebracht ist. Die nächste Erweiterung war 2018 und mit der jetzt in Angriff genommenen neuen Vergrößerung ist die Größe des Nuber-Areals auf 13.220 Quadratmeter angewachsen.

Wenn die Haken wohl gesetzt und eine ganze Familie das Seil hält, kann nichts passieren“, meinte Ute Nuber. Abschließend bedankte sie sich noch bei allen Beteiligten, besonders bei ihrer Mutter, der ganzen Familie, den Mitarbeitern, Freunden und Planern und nicht zuletzt auch bei der Stadt Kraichtal für ihre Unterstützung. „Nur wenn alle mithelfen, kommt man ans Ziel“, so Ute Nuber weiter, und „lasst euch gesagt sein, dass das Matterhorn nicht der einzige Berg auf dieser Welt ist und die Nubers vielleicht noch weitere Gipfel ersteigen werden“. Bürgermeister Ulrich Hintermayer wünschte Familie Nuber viel Glück und Erfolg für ihr Vorhaben. Nach der Begrüßung folgte dann der offizielle Spatenstich mit den – zur Feier des Tages - festlich dekorierten Spaten. Zum Abschluss des kleinen Events lud Ute Nuber zu einem kleinen Imbiss ein.

 

 

„Jazzhistory einmal anders“ mit dem Frieder Berlin Trio:

Sonntag, 05.05.2019, 18:00 Uhr, Wasserschloss Bad Rappenau

 

Der Stuttgarter Jazzpianist und Musikredakteur des SWR hat mit seinem Trio ein neues Repertoire erarbeitet. Hierbei führt er mit Hansi Schuller, bass, und Peter Schmidt, drums, durch die Jahrzehnte des Jazz – angefangen beim Ragtime über Dixieland, Boogie und Swing bis zu Be Bop, Cooljazz, Bossa Nova und Modern Jazz.

 

Der Bandleader erzählt kleine Geschichten und Anekdoten um die Songs, um die Komponisten und die Stilrichtungen - Wissenswertes und Erstaunliches, Skurriles und Unterhaltendes, so dass neben der Freude an der Musik auch genug Anlass zum Schmunzeln für das Publikum geboten wird.

 

Pressestimmen:

 

...aus seinem Spiel sind die unterschiedlichsten Einflüsse herauszuhören, von Oscar Peterson über Keith Jarrett bis zu Bill Evans...gekonnte Blockakkordtechnik, während er in anderen Stücken mit perlenden Läufen glänzt...dazu kommt der leichtfüßige Swing des Trios (Jazz Podium)

 

... Eleganz und Form bestimmen Berlins Klavierspiel...er scheut jede überflüssige Note

(Stuttgarter Nachrichten)

 

... die Sololäufe perlen schwungvoll dahin...dass er ein vorzüglicher Musiker, Komponist und vor allem auch Arrangeur ist, das wurde beim Jazzclub wieder einmal deutlich… (Ludwigsburger Kreiszeitung)

 

... das Beste im Konzert sind die Balladen, wenn er die Töne trefflich tropfen lässt, die Melodien hegt und pflegt (Waiblinger Kreiszeitung)

 

... Frieder Berlin eröffnete mit einem fulminanten Konzert auf dem neuen Flügel die „Steinway Piano Days“ in Biberach...eine geradezu unglaubliche stilistische Bandbreite umfasste das Programm des FBT...ein virtuoser Höhepunkt jagte den nächsten (Schwäbische Zeitung)

 

 

Karten für das Konzert mit dem Frieder Berlin Trio am Sonntag, dem 05.05.2019 um 18:00 Uhr im Dachgeschoss des Wasserschlosses kosten 15 Euro im Vorverkauf und 17 Euro an der Abendkasse.

 

Vorverkaufsstellen:

Bürgerbüro im Rathaus, Kirchplatz 4, Tel. 07264/922-321

Gästeinformation im RappSoDie, Salinenstr. 37, Tel. 07264/922-391,

https://tivents.de/veranstalter/kulturamt-bad-rappenau

Hotline am Veranstaltungstag: 01590 41 53057