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Sinsheim feiert

39. Sinsheimer Stadtfest


Eröffung Stadtfest 2018

Organisatoren, Vereine, fliegende Händler und der örtliche Einzelhandel laden Besucher und Gäste aus nah und fern zu Geselligkeit, Flanieren und Genießen in die Sinsheimer Innenstadt ein. Am Samstag, 20. Juli, und Sonntag, 21. Juli, wird gemeinsam gefeiert.



Eröffnung mit traditionellem Fassbieranstich

Oberbürgermeister Jörg Albrecht wird das 39. Sinsheimer Stadtfest am Samstag um 16:00 Uhr mit dem traditioneller Fassbieranstich in der Allee eröffnen, wie gewohnt musikalisch begleitet von der Stadtkapelle.



Non-Stop-Bühnenprogramm in der Allee

Auf der Bühne in der Allee vor der Musikschule findet an beiden Tagen ein Non-Stop-Programm mit Tänzern und Musikern statt. Die Holger-Weitz-Band setzt den musikalischen Schlusspunkt unter den ersten Tag des Stadtfestes. Der Sonntag beginnt mit dem ökumenischen Gottesdienst. Auftritte der Städtischen Musikschule, Tanzvorführungen und sportliche Darbietungen runden das Bühnenprogramm ab.



Feiermeile in der Sinsheimer Innenstadt

 

Die Sinsheimer Innenstadt wird wie in jedem Jahr am Samstagabend zum Treffpunkt für alle Partybegeisterten und Junggebliebenen – DJ‘s, Live-Musik, Bars und vieles mehr locken das Partyvolk in die engen Gassen, wo bis in die Nacht gefeiert werden darf.

 

Verkaufsoffener Sonntag

Tags darauf öffnet der Sinsheimer Einzelhandel von 13:00 – 18:00 Uhr die Türen zum verkaufsoffenen Sonntag. Straßenmusiker bereichern dazu das kulturelle Angebot.

Markt der schönen Dinge - Kirchplatz

Markt der schönen Dinge und Spielparcours

Parallel findet am Sonntag bereits ab 11:00 Uhr wieder der Markt der schönen Dinge statt, wo liebevoll gestaltete Kleinigkeiten und außergewöhnliches Kunsthandwerk angeboten werden. Bereits zum vierten Mal lässt der Kunstkreis Kraichgau e.V. gemeinsam mit der Stadt Sinsheim, der ARGE Stadtfest e.V. und dem Wirtschaftsforum Sinsheim e.V. die Herzen der Liebhaber feinen Kunsthandwerks höher schlagen.

Für Kinder und Junggebliebene ist auf dem Burgplatz eine Spielstraße aufgebaut. Neben verschiedenen Großbrettspielen gibt es einen Kettcar-Parcours, Wurfspiele und vieles mehr.

Auch ein Vergnügungspark mit Kettenkarussell und Autoskooter erwartet die Besucher.

 

Abwechslungsreiches kulinarisches Angebot

Das kulinarische Angebot der Vereine an Speisen und Getränken ist enorm und reicht von Deftigem wie Spanferkel, Pfannengyros und Schnitzel über Flammkuchen bis hin zu süßen Leckereien.

 

Umfangreiches kulinarisches Angebot, Einkaufsvergnügen, ausgelassene Partystimmung und abwechslungsreiche Bühnendarbietungen: Ein Fest für die ganze Familie. Das Sinsheimer Stadtfest macht es möglich.

 

 

Frauen kommen an“

Gemeinsamer Erfolg in der Integration


Bildunterschrift: Gruppenbild der Damen – Teilnehmerinnen mit Kindern, Referentinnen und Organisatorinnen der Abschlusstagung auf einem Bild vereint.

Ein Jahr lang wurden geflüchtete und andere zugewanderte Frauen in Bad Rappenau, Eppingen und Sinsheim in einem gemeinsamem Programm beim Ankommen in unserer Gesellschaft unterstützt.

Das gemeinsame Angebot mit dem Titel „Frauen kommen an“ war in vielerlei Hinsicht ein Experiment. Kann es gelingen, über Kreisgrenzen hinweg zusammen ein solches Projekt durchzuführen? Lassen sich die Frauen überhaupt erreichen, um mit ihnen berufliche Perspektiven zu entwickeln? Und gibt es überhaupt passende Beschäftigungsmöglichkeiten für den Personenkreis?

Nach einem Jahr im Projekt lautet die Antwort der Integrationsbeauftragten der drei benachbarten Großen Kreisstädte Jeanette Renk-Mulder, Andrea Lederer und Inge Baumgärtner unisono „JA!“

Wie hat alles angefangen? Zur Auftaktveranstaltung in Bad Rappenau im Herbst letzten Jahres kamen über 80 Frauen zusammen und ließen sich auf das Programm einstimmen. In der Folgezeit fanden in den drei Städten jeweils Workshops und Seminare statt, die auf den örtlichen Bedarf abgestimmt waren. Hinzu kamen Beratungsgespräche für einzelne Frauen und intensive Coachings. Insgesamt dürften über 150 Frauen in den drei Städten von den Maßnahmen in irgendeiner Form profitiert haben

Die Zwischenbilanz im Frühjahr dieses Jahres in Eppingen zeigte zum wiederholten Mal, woran die Frauen wirklich Interesse haben: die Sprachkenntnisse im Deutschen verbessern, mitgebrachte Qualifikationen anerkennen lassen und neue, deutsche Zertifikate erwerben, die Bildung und Betreuung der eigenen Kinder sicherstellen sowie Praktikumsstellen und (Teilzeit-)Arbeitsmöglichkeiten finden. Es wurde deutlich, dass Sicherheit im Umgang mit dem deutschen Bildungs- und Betreuungssystem die Beschäftigung mit der eigenen beruflichen Zukunft ungemein erleichtert.

Gerade bei geflüchteten muslimischen Frauen ist die Motivation, zum Familieneinkommen beizutragen, sehr hoch. Eine große Rolle scheint dabei zu spielen, wie schnell die Frauen nach ihrer Ankunft in Deutschland Ansprechpartner finden, die sie gut beraten und auf ihrem Weg begleiten.

In der Projektzeit wurden viele Deutschsprachzertifikate erworben, Praktika gemacht, Beschäftigungen ausprobiert sowie Schulungen zur Sprachförderkraft und für im Auftrag des Jugendamtes tätige Laienhelferinnen absolviert.

Bei der Abschlussveranstaltung, die am vergangenen Wochenende in Sinsheim stattfand, ging es dann nochmal um Beispiele, wie es Frauen in Deutschland schaffen können. Dr. Monika Gonser von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg vermittelte wissenschaftliche Erkenntnisse, stellte beispielhaft drei Frauenschicksale vor und ermutigte die Frauen zum eigenen Handeln. Zuvor hatte Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht die Damen herzlich in seiner Stadt begrüßt. „Bei ihrer Tatkraft und mit der engagierten Unterstützung ihrer Integrationsbeauftragten ist mir um ihre Zukunft in Deutschland nicht bange“, freute sich Albrecht und überbrachte noch die ausdrücklichen Grüße seiner beiden Amtskollegen Sebastian Frei aus Bad Rappenau und Klaus Holaschke aus Eppingen.

In den anschließenden Workshops ging es ans Eingemachte: Im Mittelpunkt standen kulturelle Unterschiede und ein vernünftiger Umgang mit ihnen. Wie bei den gemeinsamen Veranstaltungen üblich, gab es parallel Kinderbetreuung, damit sich die Mamas auf die Lerninhalte konzentrieren konnten.

Bei der Schlussrunde wurde bei aller Freude über das Erreichte auch deutlich, dass ein auf ein Jahr angelegtes Projekt für die Mammutaufgabe zu kurz gewesen ist. Aus Sicht der städtischen Integrationsbeauftragten liegt vor den Frauen noch ein großes Stück Weg bis zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration. Dass sich die Arbeit lohnt, hat sich aber schon abgezeichnet. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Förderung aus dem Landesprogramm „Gemeinsam in Vielfalt“.

Mitgliederversammlung der Burgenstraße auf Burg Steinsberg

- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit intensiviert -

Broschüre für Touren mit dem Oldtimer erschienen

HEILBRONN. Die diesjährige Mitgliederversammlung der Burgenstraße fand am 10. Juli 2019 in Sinsheim statt, das seit 2009 zu den Mitgliedern der traditionsreichen Ferienstraße gehört.

Prominenter Tagungsort war die Burg Steinsberg, die seit dem letzten Jahr in neuen Glanz erstrahlt.

Der Vorsitzende des Vereins, Bürgermeister Claus Brechter aus Bad Wimpfen, freute sich ebenso wie Johanna Barth, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Sinsheim, und Tobias Schutz, Leiter Dezernat 2 – Planung, Bau, Infrastruktur, dass sie über dreißig Bürgermeister und Tourismusfachleute aus allen Bereichen der Burgenstraße von Mannheim bis Bayreuth in der Burgschenke begrüßen konnten.

Der Schwerpunkt des Jahrestreffens lag auf dem Bericht über die breite Palette an Aktivitäten, die die Geschäftsstelle in Heilbronn durchführt.

Dabei stellte Geschäftsführerin Ariane Born folgende Bereiche besonders heraus: Die intensive Pressearbeit der letzten Jahre, die an eine Presseagentur vergeben ist, zeigt Wirkung und beschert der Burgenstraße eine zunehmende Präsenz in Presse und Sozialen Medien.

Immer häufiger entdecken auch Blogger die Route als Reiseziel.

Eine feste und wichtige Größe unter den Zielgruppen der Ferienstraße sind die Wohnmobilisten, ihr Anteil an den Gästen steigt weiter.

Mit der Broschüre „Entdeckertouren mit dem Wohnmobil“, in der sich auch der Wohnmobilpark Sinsheim präsentiert, ist es gelungen eine äußerst mobile interessierte Zielgruppe für die Burgenstraße zu gewinnen, von der gerade auch die kleineren Orte an der Route in höchstem Maße profitieren.

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor für die Arbeit der Burgenstraße sind die Premium Partner Hotels.

Das Netzwerk, das 14 Partner an der Route zählt, vereint individuelle, persönlich geführte Betriebe vom Burg- bis zum Altstadthotel.

Sie vervollständigen durch ihren historischen Charme oder ihre Lage in sehenswerter Umgebung das Erlebnis der Reise durch vergangene Zeiten, immer verbunden mit modernem Komfort und den kulinarischen Köstlichkeiten der verschiedenen Regionen, die die Burgenstraße durchläuft.

Von Sinsheim aus der nächste Premium Partner ist das Hotel Restaurant Burg Hornberg im Neckartal.

„Ohne unsere Premium Partner Hotels wären zahlreiche interessante Aktionen wie zuletzt Medienkooperationen in verschiedenen deutschen Tageszeitungen schlichtweg nicht möglich“ betont Ariane Born.

Zu Beginn dieses Jahres hat die Geschäftsstelle die Burgenstraße erstmals für alle, die mit dem Oldtimer unterwegs sind, aufbereitet.

Die 72-seitige Broschüre „Ausgesuchte Wege von Burg zu Burg“ richtet sich an Genussfahrer, die prächtige Landschaften mit geschichtlich bedeutsamen Orten, komfortablen Hotels, regionstypischen Restaurants und einem vielfältigen Freizeitprogramm verbinden möchten.

Zu den Tipps gehören das Technik Museum Sinsheim ebenso wie das Hotel Sinsheim.

Sie hatte ihre Premiere auf der Oldtimer-Messe Retro Classics im März in Stuttgart und fand so großen Anklang, dass die Erstauflage von 10.000 Exemplaren innerhalb von zwei Monaten komplett vergriffen war.

Nach dem Ausklang in der Burgschenke und einer Burgführung fand die Mitgliederversammlung der Burgenstraße mit der Besteigung des Bergfrieds der Burg Steinsberg den krönenden Abschluss.

Informationen und Prospekte von der Burgenstraße:

Telefon 07131/973501-0, E-Mail info@burgenstrasse,de und www.burgenstrasse.de

 

 

Sperrung der Parkplätze am Karlsplatz zum Stadtfest

Für den Aufbau der Fahrgeschäfte anlässlich des am Wochenende stattfindenden Stadtfestes müssen die Parkplätze am Karlsplatz in Sinsheim ab Donnerstag, 18. Juli 2019, 18 Uhr freigehalten werden.

Die Stadtverwaltung wird geeignete Sperrmaßnahmen sowie ein entsprechendes Halteverbot einrichten und bittet darum, dieses einzuhalten.

Der Ordnungsdienst der Stadt Sinsheim wird zum Zweck der Durchsetzung vor Ort sein.

 

Spielenachmittag am 20. Juli 2019 im Freibad Sinsheim

Bild (Stadt Sinsheim): Freibad Sinsheim

Der Spielenachmittag am 20. Juli 2019 von 14 bis 17 Uhr bietet Kindern jeden Alters viel Spaß und Freude.

Ob bei milden oder heißen Temperaturen - das Freibadteam ist für alle Eventualitäten gerüstet.

Der Spielenachmittag fällt unter das Motto „Football meets Volleyball“. Gäste dürfen sich auf zahlreiche Ballspiele im Wasser freuen.

 

Weitere Spielenachmittage finden am Samstag, den 17. August und 21. September statt.

 

Das Freibadteam freut sich auf zahlreiche Besucher.

 

Aufhebung der Sperrung von Grillplätzen und gekennzeichneten Feuerstellen im Wald der Stadt Sinsheim

Die Sperrung der Grillhütten und öffentlichen Grillplätze im Gebiet der Stadt wird (bis auf Widerruf) mit sofortiger Wirkung aufgehoben. 
 
Die Stadt Sinsheim behält sich vor, öffentliche Grillplätze und Grillhütten im Fall des wiederholten Anstiegs der Waldbrandgefahr erneut zu sperren.

Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen

Sandro Kaiser aus Münzesheim, Azubi der Stadtwerke Kraichtal, Betriebszweig „Wasserversorgung“, darf sich ab sofort Fachkraft für Wasserversorgungstechnik nennen.

BU: Die Herren Sven Bornscheuer, Gerhard Süpfle und Sven Oswald gratulierten dem „Neu-Mitarbeiter“ der Wasserversorgung, Sandro Kaiser, im Beisein von Personalsachbearbeiterin Sandra Braun und Bürgermeister Ulrich Hintermayer zur überaus erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung (v. l. n. r.; hier: vor dem Rathaus Kraichtal in Münzesheim).

Kraichtal (sn). Das Aufgabengebiet im Bereich der Wasserversorgung ist breit gefächert. Es beinhaltet die Überwachung und Steuerung von Maschinen und Anlagen zur Trinkwassergewinnung, -förderung, -aufbereitung, -speicherung und -verteilung. Dazu gehört auch die Instandhaltung des Rohrleitungsnetzes sowie Kundenkontakt bei Neuanschlüssen und Leitungsänderungen von Hauswasseranschlüssen. Doch nicht nur gutes Material und zeitgemäße Maschinen, sondern in erster Linie qualifiziertes Personal, ist für das einwandfreie zur Verfügung stellen von Trinkwasser innerhalb einer Kommune elementar wichtig.

Von daher freut sich die Stadt Kraichtal sehr über den erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik von Sandro Kaiser, die er mit herausragenden Ergebnissen abschloss. Die Stadtwerke Kraichtal, Betriebszweig „Wasserversorgung“, sind seit 2012 anerkannter Ausbildungsbetrieb. Als zweiter Lehrling der Wasserversorgung Kraichtal begann Sandro Kaiser im September 2016 seine Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Die praktische Ausbildungszeit bei den Stadtwerken Kraichtal im Betriebszweig „Wasserversorgung“ in Münzesheim wurde durch drei mehrwöchige Berufsschulblöcke sowie Praktika in einem Labor und einer Wasseraufbereitungsanlage sowie dem Besuch eines elektrotechnischen Grundlagenkurses ergänzt. Die zuständige Berufsschule für diese umwelttechnischen Berufe befindet sich in Stuttgart.

 

Bürgermeister Ulrich Hintermayer und Werkleiter Gerhard Süpfle gratulierten am Freitagvormittag, 12. Juli, der neuen Fachkraft für Wassertechnik zur erfolgreich bestanden Prüfung. Gerhard Süpfle merkte an, dass aufgrund der sehr guten Leistungen in den Prüfungen, die sehr umfangreich waren, weil alle Themenfelder der Ausbildung abgeprüft wurden, Herr Kaiser von seiner Schule noch einen Auszeichnungspreis erhalten habe.

Sven Bornscheuer, Verwaltungsleiter Eigenbetriebe, betonte, dass die Stadt sehr froh sei, auf Herrn Kaiser nun als neue Fachkraft im Bereich Wasserversorgung zählen zu können. Gerade auch die Kenntnisse aus seiner ersten Ausbildung (Herr Kaiser besitzt bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Bankkaufmann) werden dem Bereich zugutekommen. Weiterhin bedankte sich Sven Bornscheuer bei Wassermeister Sven Oswald als Ausbilder und seinen Mitarbeitern Strohecker und Riedlinger für die qualitativ hochwertige praktische Ausbildung. Auch Wassermeister Sven Oswald freute sich über die Verstärkung durch die ausgebildete Fachkraft. Er verwies darauf, dass dieses Ergebnis ohne die hohe Leistungsbereitschaft und Fleiß, die ausgeglichene Persönlichkeit, das große Maß an Eigenverantwortlichkeit sowie der klaren Zielstrebigkeit von Herrn Kaiser nicht zu erreichen gewesen wäre. Zudem sei die Ausbildung von Herrn Kaiser eine Investition in die Zukunft für die Stadt Kraichtal und somit komme die Stadt ihrer Verpflichtung nach, den Betriebszweig „Wasserversorgung“ nachhaltig gut aufzustellen.

 

 

 

 

Vierbeinige Landschaftspfleger im Einsatz am Steinsberg

Bild (LEV Rhein-Neckar e.V.): Schafe am Steinsberg

 

Wie in den vergangenen Jahren schon erfolgreich praktiziert, grasen ab der zweiten Juliwoche wieder Schafe in den Streuobstwiesen unterhalb der Burg am Steinsberg.

Ziel der Beweidung ist eine extensive Nutzung des Unterwuchses zum Erhalt der Streuobstwiesen im Landschaftsschutzgebiet Steinsberg.

 

Mit bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen Streuobstwiesen aufgrund ihrer Strukturvielfalt und der extensiven Nutzung zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa.

Durch den stockwerkartigen Aufbau der Streuobstwiesen entsteht ein vielfältiges Mosaik an Kleinbiotopen, die für viele Tiere wichtige Ersatzbiotope und letzte Rückzugsgebiete darstellen.

Dort leben heute u.a. stark gefährdete Arten wie beispielsweise Rotkopfwürger, Wiedehopf, Steinkauz, Mittelspecht, Wendehals, Gartenschläfer, Haselmaus, mehrere Fledermausarten sowie zahlreiche Schmetterlings-, Käfer- und Hautflüglerarten.

Auch der Unterwuchs der Bäume ist recht vielfältig.

Neben verschiedenen Gräsern und zahlreichen bunt blühenden Wiesenkräutern kommen unter Obsthochstämmen gelegentlich auch seltene, geschützte Pflanzen wie Orchideen, Enziane und bestimmte rare Nelkenarten vor.

 

Aufgrund vielfältiger Ursachen sind Streuobstwiesen in den vergangenen Jahrzehnten allerdings bereits um mehr als 75 % zurückgegangen.

Auch im Rhein-Neckar-Kreis sind Streuobstwiesen in vielen Bereichen besonders landschaftsprägend, jedoch ebenfalls stark rückläufig.

 

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Rhein-Neckar e.V. zusammen mit der Stadt Sinsheim, dem Ortschaftsrat Weiler, der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Neckar-Kreises und mit Zustimmung der ca. 40 Grundstücksbesitzer bereits im Jahr 2017 die Initiative ergriffen und für eine Fläche von ca. 3,5 ha Maßnahmen zum Erhalt dieser Streuobstwiesen im Projektgebiet unterhalb der Burg Steinsberg auf den Weg gebracht.

 

Im ersten Schritt soll der Unterwuchs durch eine zweimalige extensive Beweidung mit Schafen und einer anschließenden Weidenachpflege gepflegt werden.

Hierdurch sollen die nährstoffreichen Flächen etwas ausgemagert werden, um die Artenvielfalt - im Besonderen der Wiesenkräuter - zu erhöhen.

 

Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsintensität in den Vorjahren waren im Gebiet Teilbereiche mit Brombeer-Sträuchern verbuscht.

Diese Flächen wurden ab Oktober 2017 durch Pflegemaßnahmen freigestellt und sollen langfristig mit der Beweidung offen gehalten werden.

 

Auch 2019 konnte wieder ein Tierhalter aus der Region für das Projekt gewonnen werden.

Auf den in Teilstücken, gekoppelten Flächen mit unter Strom stehenden Knoten-Netzzäunen, bleiben die Tiere für ca. zwei Wochen pro Weidegang.

Der erste Weidegang in diesem Jahr wurde Anfang Juni abgeschlossen.

Der Zweite begann Anfang Juli, sodass in der Zeit der Kirschreife die Bäume für die Grundstücksbesitzer zugänglich waren.

Die naturschutzfachlichen Pflegemaßnahmen, durch die auch das Landschaftsbild erhalten bleibt bzw. aufgewertet wird, werden über Haushaltsmittel der Landschaftspflegerichtlinie des Landes Baden-Württemberg finanziert.

 

Jakobimarkt in Wollenberg am Sonntag, dem 21.07.2019

 

Mit dem ältesten Marktrecht der Stadt Bad Rappenau kann der kleinste Ortsteil, Wollenberg, aufwarten.

Die Tradition des Marktes lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen.

Rasch erreichte der Markt eine Bedeutung, die weit über die des kleinen Ortes hinaus reichte.

Auch heute noch kommen Mitte Juli die Besucher von überall her ins idyllische Wollenbachtal, um über den Markt zu bummeln, an den Marktständen einzukaufen und das kulinarische Angebot zu genießen.

Auch dieses Jahr bieten wieder zahlreiche Händler ihre Waren an.

 

Der Jakobimarkt beginnt am Sonntag, dem 21.07., um 11:00 Uhr.

Die Freiwillige Feuerwehr Wollenberg sorgt wieder mit dem beliebten Mittagstisch und Grillspezialitäten fürs leibliche Wohl und bietet am Nachmittag natürlich auch Kaffee und Kuchen an.

Musikalisch umrahmt wird der Jakobimarkt am Nachmittag unter anderem wieder von den Grombacher Schlossbergmusikanten.

Und für die kleinen Gäste gibt es in diesem Jahr wieder verschiedene Mitmach- und Bastelaktionen.

 

Jakobimarkt-Kelter                       

Hintergrund: Zur Geschichte des Jakobimarktes

Dieser Jahrmarkt existierte bereits vor 1700. Man hielt ihn am 25. Juli ab und er galt bis weit ins 18. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Märkte in unserer Gegend.

Er war damals ohne jegliche Konkurrenz, keine Gemeinde in der unmittelbaren Nachbarschaft hatte an diesem Tag einen eigenen Festtermin.

 

„Jakobi“ war ein Feiertag und er war auch wegen der bevorstehenden Ernte bei der Landbevölkerung sehr beliebt.

Für Wollenberg bedeutete es eine Zäsur, als „Jakobi“ kein Feiertag mehr war und die Deutschordensstadt Gundelsheim ab 1789 einen eigenen Jakobimarkt abhielt.

Von nun an sanken die Besucherzahlen drastisch und die Gemeinde sah sich gezwungen, einen Ersatztermin für diese Veranstaltung zu suchen.

Man beantragte bei der Grundherrschaft fortan dieses Fest am 25. Juni, Johannis, abhalten zu dürfen.

Dieser Zeitpunkt erwies sich allerdings als ein Fehlgriff und folglich beantragte man erneut einen anderen Termin und zwar auf den Sonntag nach „Jakobi.“


Jakobimarkt

Von nun an fand dieses für Wollenberg wichtige Fest regelmäßig an diesem Tage statt.

Allerdings verbot die Verwaltung des Großherzogtums Baden im Jahr 1805 sämtliche Sonntagsmärkte.

Für die Gemeinde war dies sehr schwerwiegend.

Trotz vieler Interventionen und Eingaben konnte sich Wollenberg nicht durchsetzen und eine Ausnahmeregelung erreichen.

 

Als Ausweichtermin nahm man nun den Montag vor Jakobi, der allerdings nicht wirklich akzeptiert wurde.

Die Gemeinde mühte sich sehr lange redlich das Fest an dem traditionellen Tag veranstalten zu dürfen.

Die Hartnäckigkeit wurde dann 1873 belohnt.

Die Verwaltung erlaubte, den Markt wieder am überlieferten Zeitpunkt durchführen zu dürfen.

Er wird bis auf wenige Ausnahmen bis zum heutigen Tage abgehalten und stellt den bedeutendsten Markt im Wollenbachtal dar.

 

 

Die Lokale Agenda Gruppe Radwegenetz trifft sich am Montag, den 15.07.19, um 16.00 Uhr im Rathaus, Zimmer 120.

Auf der Tagesordnung stehen:

  1. Auswertung der Marktbefragung
  2. Verschiedenes

Gäste sind herzlich willkommen.

Rückfragen werden gerne von U. Becker (Tel.07261/7358106) beantwortet.